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Darmkrebs wird häufig erst spät erkannt – das sind die Warnzeichen

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Darmkrebs wird häufig erst spät erkannt – das sind die Warnzeichen

Darmkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr bekommen mehr als 55.00 Menschen in Deutschland diese Diagnose.

Die Symptome von Darmkrebs sind nicht ganz einfach festzustellen. Denn er wächst nicht von einem Tag auf den anderen, sondern entwickelt sich langsam innerhalb von Jahren. So verursacht Darmkrebs zunächst keine Beschwerden. Viele bemerken den bösartigen Tumor in ihren Eingeweiden deshalb anfangs nicht.

Und wenn Darmkrebs-Anzeichen auftreten, dann sind sie oft sehr unspezifisch. Das heißt: Sie können noch bei vielen anderen harmlosen oder gutartigen Krankheiten vorkommen. Das ist mit ein Grund, warum viele erst spät eine Arztpraxis aufsuchen und Ärzte den Darmkrebs spät erkennen.

Ist der Tumor schon weiter fortgeschritten, können noch andere Darmkrebs-Symptome hinzukommen, zum Beispiel:

Suchen Sie bei ersten Anzeichen von Darmkrebs immer Ihren Arzt auf. Am besten ist es natürlich, wenn Sie regelmäßig die Darmkrebsfrüherkennung wahrnehmen. Diese verschafft Sicherheit, dass in Ihrem Darm alles in Ordnung ist.

Nicht immer muss gleich Darmkrebs hinter Ihren Magen-Darm-Beschwerden stecken. Viele andere Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt können daran schuld sein, die weitaus weniger besorgniserregend oder gut behandelbar sind.

Die Ursache von Darmkrebs ist immer, dass sich gesunde Zellen verändern (mutieren), entarten und sich ungebremst vermehren. Darmkrebs geht meist von den Zellen der Darmschleimhaut aus, die zunächst gutartige Wucherungen bilden, die sogenannten Darmpolypen.

Bei vielen Menschen bleiben sie zeitlebens harmlos. Sie können sich jedoch auch bösartig verändern und zu Darmkrebs weiterentwickeln. Dieser Prozess dauert viele Jahre. Etwa 90 Prozent der Darmkrebsfälle entstehen, weil die Darmpolypen entarten.

Die Ursachen der Zellveränderungen können sehr verschieden sein. Bekannt sind unterschiedliche Faktoren, die das Darmkrebs-Risiko erhöhen. Auch Ihr Lebensstil spielt dabei mit.

Neben den allgemeinen Risikofaktoren spielt bei manchen Formen von Darmkrebs auch die erbliche Veranlagung mit. Ärzte unterscheiden:

Es gelten folgende Empfehlungen für die Darmkrebs-Vorsorge für Menschen zwischen 50 und 75 Jahren. Das Darmkrebs-Screening richtet sich an Personen, die noch keine Beschwerden haben, sich gesund fühlen und kein erhöhtes Darmkrebsrisiko besitzen.

Und: Wer diese Untersuchung erst ab dem Alter von 65 Jahren wahrnimmt, hat nur Anspruch auf eine Darmspiegelung. Das gilt für Männer wie Frauen. Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Darmkrebs-Vorsorge.

Wer Symptome verspürt, sollte immer unabhängig von dieser Darmkrebs-Früherkennung zeitnah einen Arzt aufsuchen. Eine Darmspiegelung ist jederzeit möglich und die Kassen übernehmen auch die Kosten dafür.

Die wichtigste Maßnahme, um Darmkrebs vorzubeugen, ist die regelmäßige Krebsfrüherkennung. Denn Darmkrebs entsteht in den meisten Fällen aus Polypen, die sich bösartig verändern. Entfernen Ärzte diese rechtzeitig, kann Darmkrebs erst gar nicht entstehen. Daneben ist der Lebensstil bei Darmkrebs ein wichtiger Faktor - und hier können Sie selbst ansetzen.

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