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„Werden von Spiel zu Spiel besser.“ - Abwehrchef Otto schwärmt vom 1. FC Nürnberg!

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„Werden von Spiel zu Spiel besser.“ - Abwehrchef Otto schwärmt vom 1. FC Nürnberg!

Nürnberg – „Es ist das größte Spiel meiner Karriere!“ Niedriger wollte FCN-Innenverteidiger Fynn Otto (24) das 277. Frankenderby im Vorfeld erst gar nicht hängen. Und tatsächlich genoss der Neuzugang vom Drittligisten SC Verl das erste Duell mit dem Nürnberger Erzrivalen in vollen Zügen. Nach dem 4:2-Sieg sagte er: „Dieses Gefühl, nach dem Spiel mit den Fans zu feiern, war unglaublich. Ich kann es auch noch nicht so ganz greifen. Das wird bestimmt noch ein wenig dauern, bis man alles komplett realisiert hat.“

Der 1,92 Meter lange Abwehrhüne gehörte auch in der zweiten Saisonpartie zu den auffälligsten Nürnbergern. Seine stolze Bilanz in der noch jungen Zweitliga-Saison: Mit 67 Prozent gewonnenen Duellen ist Otto bisher der zweikampfstärkste Club-Profi – und das, ohne ein einziges Foul begangen zu haben. Auch seine angekommenen Pässe (93 Prozent) und sein persönlicher Ballbesitz (90 Kontakte pro Partie) sind Bestwerte beim FCN. Kurzum: Der Hesse ist bei den Franken schon jetzt nicht mehr wegzudenken.

Keine Selbstverständlichkeit! Immerhin war im Sommer nirgendwo der Aderlass im Kader größer als in der Abwehr. Mit Henri Koudossou (26/jetzt Bielefeld), Fabio Gruber (23/Mainz), Luka Lochoshvili (28/Köln) und Berkay Yilmaz (21/Freiburg) verloren die Franken ihre komplette Stamm-Verteidigung. Das Wehklagen über die prominenten Abgänge ist aber auch dank Otto schnell verklungen.

Der Innenverteidiger über die bisherige Abwehrarbeit: „Ich finde, es klappt für die ersten zwei Spiele schon sehr, sehr gut. Wir haben klare Abläufe und eigentlich weiß jeder, was er machen soll. Natürlich kennt man den einen oder anderen noch nicht so gut, als wenn man schon drei, vier Jahre zusammengespielt hätte. Aber das ist normal. Ich glaube, wir werden von Spiel zu Spiel noch besser.“

Für die Konkurrenz klingt das fast wie eine Drohung – zumal das FCN-Mittelfeld stark ist und die Offensive schon sieben Tore erzielt hat. Umso mehr fühlt sich Otto bestätigt, mit dem Wechsel nach Franken die richtige Wahl getroffen zu haben. „Das Bauchgefühl hat bei Nürnbergs Anfrage sofort gepasst“, sagt er.

Der 24-Jährige weiter: „Das Spielerische ist meine Stärke. Und da macht es natürlich Sinn, zu einem Verein zu gehen, der das Spielerische auch fördert. Es macht schon Spaß, wenn du weißt, du hast Spieler, denen kannst du immer den Ball hinspielen, auch wenn die Druck haben.“ Seine Mitspieler dürften ähnlich über den Neuzugang denken.

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