Schalker und Ex-Dynamo darunter - Bei diesen drei Stars greift Cottbus an
Jetzt geht's um alles oder nichts auf dem Transfermarkt. Dienstag (20 Uhr) läuft die Einkaufsperiode offiziell ab und Energie Cottbus hat genügend zu tun. BILD weiß, bei welchen Stars die Lausitzer noch mal angreifen wollen.
Julian Pauli (21, 1. FC Köln): Der Innenverteidiger war vergangene Saison nach Dresden verliehen worden, als Dynamo nach dem Aufstieg genauso massive Anpassungsschwierigkeiten an die 2. Liga hatte.
Pauli hat bei den Schwarz-Gelben 21 Partien absolviert, war dabei immer in der Abwehrzentrale gesetzt. Bis auf ein oder zwei Ausnahmen wusste er richtig zu überzeugen. Insgesamt kommt er sogar auf 38 Zweitliga-Spiele. Trotzdem reichte es im Sommer nicht, um sich in Köln einen Bundesliga-Stammplatz zu sichern. Pauli gehörte weder im DFB-Pokal noch beim Liga-Auftakt zum Kader. Dementsprechend sucht der Erstligist nach einer Leih-Station.
Es ist genau der passende Spieler-Typ für Trainer Claus-Dieter Wollitz (61), der Talente entwickeln kann. Dazu hat er den Abstiegskampf schon einmal gemeistert. Paulis Verwandtschaft stammt aus Coswig (Sachsen), er kennt den Osten. Wäre ein Top-Match!
Anton Donkor (28, Schalke 04): Der linke Flügelmann kann von hinten bis vorn alles auf der Seite spielen und würde die Lücke auf der Linksverteidiger-Position schließen. Auf Schalke ist Donkor bereits seit Anfang August aussortiert, darf lediglich in der U23 noch mitwirken.
Der Deutsch-Ghanaer hatte über Mannheim und Braunschweig eine tolle Entwicklung genommen, hat 93 Zweitliga-Einsätze (5 Tore, 5 Vorlagen) auf dem Konto. Finanziell wird die Einigung schwierig, aber die Gelsenkirchener haben ein großes Interesse, den noch bis 2027 laufenden Vertrag aufzulösen.
Mikkel Kaufmann (25, 1. FC Heidenheim): Wie BILD bereits berichtete, ist der Mittelstürmer schon länger im Visier. Mittlerweile soll der FC Energie mindestens eine Kaufanfrage gestellt haben. Doch jetzt hat Heidenheim mit Alessandro Vogt (21, Hoffenheim) erst einen neuen Top-Angreifer aus der Bundesliga geholt. Das könnte in die Bemühungen um eine Leihe Schwung bringen. Der FCH hat vier Torjäger im Kader, kann einen Mann abgeben.
Fazit: Es gibt immer noch genügend Optionen. Mit diesen Transfers wäre Cottbus wohl konkurrenzfähig. Ab jetzt ist aber zeitlich richtig Druck drauf. Unklar ist jeweils, wie viele Mitbewerber es gibt und ob sich Cottbus am Markt durchsetzen kann. Für das Unternehmen Klassenerhalt dürften die nächsten Stunden von großer Bedeutung sein. Die Fans werden die Daumen drücken …
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