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Berechnung zeigt - So teuer wird das Deutschlandticket ab 2027

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Berechnung zeigt - So teuer wird das Deutschlandticket ab 2027

Wie teuer wird das Deutschlandticket ab 2027? Eine neue Berechnung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt auf 66,40 Euro pro Monat. Der WDR hat mit aktuelleren Daten nachgerechnet und landet sogar bei 66,80 Euro. Spannend ist vor allem, wie der neue Preis zustande kommt.

Ab 2027 soll der Preis jedes Jahr neu berechnet werden. Vereinfacht gesagt schaut man darauf, wie stark wichtige Kosten im Nahverkehr gestiegen sind. Dazu gehören etwa Löhne für Fahrer und anderes Personal, Energie sowie weitere Betriebskosten. Auch die Zuschüsse von Bund und Ländern spielen eine Rolle. Steigen diese Kosten, kann auch das Deutschlandticket teurer werden.

Bisher war es vergleichsweise einfach: Die Verkehrsminister der Länder entschieden, was das Deutschlandticket kostet. Für 2025 legten sie 58 Euro fest, für dieses Jahr 63 Euro. Ab 2027 ändert sich das komplett. Dann soll erstmals ein automatisches Berechnungsverfahren über den Preis entscheiden. Nach einer Prognose der Deutschen Umwelthilfe (DUH) könnte das Deutschlandticket dadurch auf rund 66,40 Euro im Monat steigen.

Der künftige Preis setzt sich im Kern aus zwei Bausteinen zusammen. Beim ersten wird geschaut, wie stark die Kosten der Verkehrsbetriebe gestiegen sind. Darunter fallen etwa Personal, Energie und andere Ausgaben. Werden Busse und Bahnen teurer im Betrieb, schlägt sich das also auch beim Ticket nieder.

Zusätzlich zu diesen 2,82 Euro kommt ein zweiter Teil hinzu. Dieser ist eher ungewöhnlich: der sogenannte Wertindex. Dabei geht es um die Milliarden-Zuschüsse von Bund und Ländern und darum, wie viele Deutschlandtickets verkauft werden.

Bund und Länder schießen jedes Jahr rund drei Milliarden Euro für das Deutschlandticket zu. Für die Berechnung wird außerdem geschaut, wie viel Geld im Vorjahr durch den Verkauf der Tickets eingenommen wurde. Offizielle Zahlen für 2025 oder 2026 liegen nicht vor. Wie groß die Dimension ist, zeigt ein Blick auf 2024: Laut einer Evaluation entsprach die damalige Verkaufsmenge im Jahresdurchschnitt rund 12,9 Millionen Deutschlandtickets pro Monat.

Der Mechanismus dahinter ist einfach: Je mehr Tickets verkauft werden, desto mehr Einnahmen kommen zusammen und desto günstiger kann der Preis im Folgejahr tendenziell ausfallen. Werden dagegen weniger Abos verkauft, fehlen Einnahmen. Weil die Zuschüsse von Bund und Ländern nicht automatisch mitwachsen, steigt der Druck auf den Ticketpreis.

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