Nach Arabis Shopping-Rausch - Ende wird zu Fortunas Frust-Manager
In 2,5 Monaten von einer Handvoll Profis zu einem pickepackevollen Kader – und das mit nur 325.000 Euro an sofortigen Kosten für Ablösesummen? Das ist das Manager-Werk von Samir Arabi (47). Und das muss sein Trainer nun vollenden.
Sollte Fortuna Düsseldorf nicht mehr Noah Egouli (20), Levi Mentzel (18) und vor allem Kilian Sauck (19) loswerden, wird Alexander Ende (46) mit 31 Spielern in die restlichen 35 Spieltage in der 3. Liga gehen. Da er mit dem genannten Soll-weg-Trio nicht mehr plant und sie bereits fast ausschließlich nur noch in der U23 unterwegs sind, wird er mit 28 Profis den Aufstieg angreifen – und er steht dafür vor einer großen Aufgabe.
Am 10. Juni hatte Fortuna mit Jomaine Consbruch (24/ablösefrei aus Fürth) den ersten Neuzugang bekanntgegeben, mittlerweile hat Arabi 19 Spieler – zuletzt Filimon Gerezgiher (26) und Lukas Bornschein (21) – nach Düsseldorf geholt. Bei einigen von ihnen war klar, dass sie erstmal „nur“ Kaderspieler sind, das gilt zum Beispiel für Miguel Goncalves (22/für 25.000 Euro aus Homburg) und Lukas Eixler (22/ablösefrei aus Zwickau) – die meisten sind jedoch gekommen, um den Klub als Stammspieler zurück in die 2. Liga zu führen. Bei der Menge an Spielern wird Ende jetzt viele enttäuschte Profis haben, die er bei Laune halten muss.
Der Trainer betonte zuletzt mehrfach, dass angesichts von 38 Liga-Spielen jeder Spieler im Kader wichtig sei. Gleichzeitig weiß aber auch Ende, dass das für die Bank- oder sogar Tribünen-Profis kein Trost ist. Sie wollen sofort spielen und am liebsten in jeder Partie in der Startelf stehen. Doch jetzt wird es mehrere Fortuna-Härtefälle geben, zuletzt gehörte zu denen bereits mit Consbruch der erste der extrem vielen Neuzugänge. Spätestens ab dem Spiel am Sonntag bei Fortuna Köln (14 Uhr/live auf MagentaSport) muss Trainer Ende auch Arabis Team-Manager sein.
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