Letzter Geburtstagswunsch blieb unerfüllt - Hayden wollte zu ihrer Tochter nach Deutschland
Greenville (USA) – Am 16. August starb Schauspielerin Hayden Panettiere völlig unerwartet im Alter von nur 36 Jahren. Derzeit wird untersucht, ob eine Überdosis zu ihrem Tod geführt haben könnte. Besonders tragisch: Am 21. August hätte die Schauspielerin ihren 37. Geburtstag gefeiert. Nach Informationen aus ihrem Umfeld hatte Panettiere bereits konkrete Pläne für den besonderen Tag.
„Sie hatte geplant, die Woche ihres Geburtstags bei ihrer Tochter in Deutschland zu verbringen“, verriet eine dem „Nashville“-Star nahestehende Quelle gegenüber „Page Six“ . „Sie freute sich riesig darauf, sie zu sehen, und erzählte jedem, wie sehr sie der gemeinsamen Zeit entgegenblickte.“ Zu diesem Wiedersehen wird es nun nie mehr kommen: Am 16. August wurde Panettiere leblos in einem Wohnkomplex in Greenville, South Carolina, aufgefunden. Trotz herbeigerufener Rettungskräfte konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.
Die Reise zu ihrer Tochter Kaya (11) sei bereits vor Wochen geplant gewesen. Panettieres Friseur und enger Freund Erick Orellana (33) erzählte „Page Six“ Anfang der Woche, sie habe voller Vorfreude davon gesprochen, Urlaub machen und ihre Tochter besuchen zu wollen. „Ich habe sie zuletzt vor einigen Monaten gesehen. (...) Ihre Tochter hatte für sie immer absolute Priorität. Sie hat sie über alles geliebt. Sie strahlte, wenn sie von ihr sprach. Alles, was sie tat, drehte sich um sie“, so Orellana.
Hayden Panettiere gab das Sorgerecht für ihre Tochter Kaya im Jahr 2018 an deren Vater, Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, ab. Die Schauspielerin berichtete später, dass sie damals mit schweren psychischen Problemen sowie ihrer Alkohol- und Medikamentensucht kämpfte und sich nicht in der Lage sah, die Verantwortung für ihre Tochter so zu übernehmen, wie sie es sich wünschte. Der Entschluss sei nicht freiwillig aus einem Wunsch heraus entstanden, sondern aus der Überzeugung, dass Kaya bei ihrem Vater in Deutschland und später in der Ukraine beziehungsweise Europa besser aufgehoben sei. Panettiere beschrieb die Unterschrift unter die entsprechenden Dokumente später als einen der schmerzhaftesten Momente ihres Lebens.
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