Zweiter Teil des großen BILD-Interviews - Mohya: Warum mich alle „Waffel“ nennen
Mit sieben Jahren war er Einlauf-Kind in der Champions League, mit 17 ist er Hoffnungsträger bei den Gladbach-Profis: Wael Mohya erzählt im zweiten Teil des großen BamS/BILD-Interviews, wie es um seine Entscheidung zwischen Deutschland und Marokko steht und wie er seinen Spitznamen „Waffel“ bekommen hat.
Mohya: „Ich arbeite dran! Die Theorie habe ich bald fertig, dann kommen die Fahrstunden, hoffentlich nicht zu viele.“
Mohya: „Noch nicht, im Moment fahren mich meine Eltern noch jedes Mal zum Training. Das wird dann schon eine Entlastung für sie, wenn ich selbst fahren kann.“
Du hast die deutsche und die marokkanische Staatsbürgerschaft, bist aber in Mettmann bei Düsseldorf geboren. Wie ist genau Dein familiärer Background?
Mohya: „Meine Eltern sind Marokkaner, mein Papa ist auch in Marokko geboren. Wir sind noch oft da bei Verwandten, aber aufgewachsen bin ich in Deutschland.“
Für die deutsche U18 hast du zuletzt im November 2025 gespielt, danach eine Einladung ausgeschlagen. Stimmt es, dass du für Marokko spielen willst?
Mohya: „Ganz ehrlich: Das habe ich noch nicht entschieden. Es gibt einen Austausch mit beiden Verbänden, aber ich will jetzt erstmal nur Fokus auf den Saisonstart mit Gladbach haben.“
Die kommende WM findet u.a. in Marokko statt. Ist das ein Argument für die Afrikaner?
Mohya: „Die WM in Marokko wird natürlich ein krasses Highlight - aber es hat keinen Einfluss auf meine Entscheidung.
In Deutschland gibt es jetzt den Neuanfang unter Jürgen Klopp - wann willst Du die Sache aus dem Kopf haben?
Mohya: „Ich habe keinen Druck und noch Zeit für diese Entscheidung. Wenn ich mir sicher bin, werde ich sie treffen.“
Du wohnst ja noch bei deinen Eltern - wie sieht es mit einer eigenen Wohnung aus?
Mohya: „Die wird irgendwann kommen, aber noch genieße ich den Luxus: Ich komme heim, kann mich erholen, Essen steht auf dem Tisch…“
Mohya. „Cool, gibt immer Feuerwerk für mich… (lacht)! Früher waren wir zu der Zeit immer im Urlaub - jetzt freue ich mich aber auch auf eine doppelte Party.“
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