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Studie: So lange halten E-Auto-Batterien - Koreaner toppen Tesla-Akkus!

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Studie: So lange halten E-Auto-Batterien - Koreaner toppen Tesla-Akkus!

Elektroauto-Akkus sind viel haltbarer als Handy-Akkus: Sie bleiben über Jahre super-stabil, verlieren nur wenig Speicherkapazität. Das belegt eine aktuelle Studie der Akku-Analysten von Aviloo. Die Österreicher checken E-Auto-Akkus seit 2019, um für Autokäufer eine Prognose der Haltbarkeit zu berechnen. Für den „EV Battery Report“ wurden mehr als 500.000 Tests aus den Jahren 2022 bis 2026 ausgewertet.

Im Datenschatz stecken die Werte von 20 bekannten Elektroautomodellen : Vom dicken Audi Q8 e-tron bis zum kleinen Renault Zoe. Aviloo prüfte bei jeweils 50.000, 100.000 und 150.000 Kilometern Laufleistung die „Akku-Gesundheit“, auch State of Health (SoH) genannt – gemeint ist die verbleibende Speicherkapazität in Prozent.

Beeindruckend: Nach der ersten Stufe (50.000 km) haben die Stromspeicher im Schnitt noch mehr als 94,74 Prozent der ursprünglichen Kapazität! Und bei alten Gebrauchten (150.000 km) sind im Mittel immerhin noch 91 Prozent des Speichervermögens vorhanden.

Am häufigsten war das Crossover-SUV Tesla Model Y dabei: Exakt 92.180 Batterie-Tests analysierte Aviloo. Heraus kam: Selbst nach 150.000 km hat der Akku im Schnitt noch über 90 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität – er verliert also weniger als zehn Prozent.

Wichtig: Diese Zahl ist nur ein Mittelwert aller Tests. Beim besterhaltenen Akku eines Tesla Y mit diesem hohen Tachostand stellte Aviloo sogar noch 94,94 Prozent SoH fest.

Überraschend: Obwohl Tesla die größte Erfahrung im Elektroautobau hat, ragen ihre Akkus nicht heraus. Sichtbar langlebiger: die Energiespeicher der koreanischen Marke Hyundai mit dem Ioniq 5 (Bestwert 93,79 Prozent bei 150.000 km) und Kona EV (92,96 Prozent bei 150.000 km).

Gleich dahinter: der Škoda Enyaq mit einem durchschnittlichen SoH nach 150.000 km bei 91 Prozent. Hier ist die Spreizung etwas größer, der am besten erhaltene Akku hatte sogar noch 95,22 Prozent Restspeicherfähigkeit.

Aber auch fast alle anderen Modelle (siehe Grafik) haben sehr haltbare Stromspeicher. Am schlechtesten schneiden drei Modelle mit kleinem Akku ab: Nissan Leaf, Renault Zoe und Mini Cooper SE verfügen im Schnitt nach 150.000 km jeweils über unter 88 Prozent Restkapazität. Grund: Kleine Akkus sind schneller leer, müssen also häufiger geladen werden – und mit jedem Ladezyklus nimmt die Speicherfähigkeit ein wenig ab.

Die Differenz zwischen bestem und schlechtestem Akku kann im Alltagsbetrieb mehrere Dutzend Kilometer Reichweite ausmachen. Wer einen stärker abgenutzten Akku hat, muss also häufiger Ladepausen machen. Aviloo unterscheidet in der Auswertung nicht zwischen Akkugrößen – es sind Durchschnittswerte über unterschiedlich große Speicher. Die Auswertung ist also nur eine Annäherung.

Die Studie nennt auch die Messwerte der am stärksten abgenutzten Batterien. Beim Tesla Y war der SoH nach 150.000 km im äußersten Fall bis auf 82,9 Prozent gesunken, beim tschechischen Kompakt-SUV Škoda Enyaq auf 83,69 Prozent Restkapazität.

Durchschnittlich variiert die Batteriegesundheit zwischen Exemplaren ein- und desselben Modells um bis zu 13,5 Prozent. Doch selbst die am stärksten abgenutzten Akkus sind noch weit vom Ende ihrer Nutzbarkeit entfernt.

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