Turbo-Transfer aus England - Spannendes Vertrags-Detail bei Herthas Adewumi
Oluwaseun Adewumi (21) war Herthas erster Neuzugang in diesem Sommer. Mit dem Offensiv-Allrounder haben die Berliner einen besonders spannenden Fang gemacht. Trotz seines jungen Alters hat er schon 124 Profispiele absolviert – in vier verschiedenen Ländern. Bei Hertha hat die Leihgabe aus Burnley sofort eingeschlagen, schon zwei Jokertore erzielt.
Beide Treffer gelangen per Konter. Die neue Hertha-Rakete spielte dabei ihre Schnelligkeit aus. Mit einem unglaublichen Topspeed von 37,9 km/h wurde Adewumi bei seiner vorherigen Leihstation Cercle Brügge gemessen. Kein Wunder, dass die Belgier ihn gerne behalten hätten.
Glück für Hertha : Brügge hatte zwar eine Kaufoption, allerdings sollen beide Offerten der Belgier zu tief gewesen sein und Burnley lehnte ab. Diese Chance nutzten die Berliner, die frühzeitig an dem Toptalent dran waren. Gute Gespräche mit Sportdirektor Benjamin Weber, Trainer Stefan Leitl und Sami Allagui (Koordinator Sport) sollen wegweisend gewesen sein, dass Hertha das Tauziehen gegen andere Bewerber aus Spanien, Holland, Belgien und Polen gewann.
Hertha bekam für eine sechsstellige Leihgebühr ohne Kaufoption den Zuschlag. Je mehr Einsatzzeit Adewumi in Berlin erhält, desto weniger zahlt der Hauptstadtklub am Saisonende. Ein cleverer Hertha-Deal wie zuvor bei Leverkusen-Leihgabe Farid Alfa-Ruprecht.
Den neuen Blitz kann Hertha überall einsetzen. In Belgien spielte er zuletzt oft als Stürmer. Davor in Schottlands Premiership (Dundee FC) meist als Spielmacher. Und in Österreichs 2. Liga (Floridsdorfer AC) zum Start der Karriere hauptsächlich auf den Flügeln. Adewumi ist nicht nur schnell, sondern auch beidfüßig und handlungsschnell. Beide Hertha-Tore gegen Heidenheim und in Braunschweig gelangen ihm per Direktabnahme.
Der U21-Nationalspieler Österreichs hat Bock auf Berlin und das Zeug zum Publikumsliebling. Nach seinen Toren suchte er sofort den Kontakt zur Kurve. Die Stimmung der Hertha-Fans, das große Olympiastadion und der Traditionsklub haben die neue Hertha-Rakete sofort angezündet.
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