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Starke Nachfrage! - Klaut dieses Galaxy späteren Modellen die Bauteile?

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Starke Nachfrage! - Klaut dieses Galaxy späteren Modellen die Bauteile?

Samsung hat beim Galaxy Z Fold 8 mit einem ungewöhnlichen Problem zu kämpfen. Die Nachfrage nach dem Falt-Smartphone fällt offenbar so hoch aus, dass die Produktion nicht Schritt halten kann. Auf der US-Webseite sind bereits mehrere Speicher- und Farbvarianten als ausverkauft markiert. Um mehr Geräte liefern zu können, soll das Unternehmen nun auf Reserven zurückgreifen, die eigentlich für spätere Produkte oder Produktionsphasen vorgesehen waren.

Hinter den Schwierigkeiten stehen sogenannte Display-Treiberchips. Sie steuern die Bildpunkte des OLED-Bildschirms an. Samsung soll die Produktion bereits ausgeweitet und zusätzliche Bauteile bestellt haben. Für die Versorgung mit den Chips habe der Konzern sogar eine besonders schnelle Fertigung, einen „Super Hot Run“, beantragt.

Trotzdem stößt die Produktion offenbar an Grenzen. Der Auftragsfertiger UMC soll die Herstellung nur begrenzt ausweiten können. Hinzu kommt, dass die Chips speziell für jedes Display entwickelt werden. Samsung kann deshalb nicht einfach Komponenten anderer Galaxy-Modelle verwenden. Nach Angaben von „ ZDNet Korea “ dauert es rund vier Monate, bis aus Halbleiter-Wafern fertige Display-Treiberchips entstehen. Erst danach können sie mit den OLED-Displays kombiniert und in Smartphones verbaut werden.

Um die Produktion des Galaxy Z Fold 8 zu steigern, soll Samsung laut „ 9to5Google “ bereits eingeplante Bestände und Produktionsmengen umverteilen. Dabei geht es nicht um fertige Bauteile aus anderen Smartphones . Stattdessen werden Ressourcen genutzt, die ursprünglich für spätere Projekte vorgesehen waren.

Zusätzlich sollen weitere Scharniere und ultradünnes Schutzglas für das Falt-Display bestellt worden sein. Auch das gilt als Hinweis auf die hohe Nachfrage nach dem Gerät.

Welche Auswirkungen das langfristig haben wird, ist derzeit offen. Sollte Samsung tatsächlich Reserven aufbrauchen, die für spätere Produkte vorgesehen waren, könnte das den Druck auf die Lieferkette erhöhen.

Die Entwicklung neuer Smartphones wird üblicherweise viele Monate im Voraus geplant. Samsung müsste die nun eingesetzten Reserven daher zunächst wieder auffüllen, während gleichzeitig bereits an den nächsten Gerätegenerationen gearbeitet wird. Denkbar wären dadurch Verzögerungen bei künftigen Modellen oder eine begrenzte Verfügbarkeit zum Marktstart.

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