Pilze unter dem Wasserhahn - Ist es wahr, dass ich Pilze nicht waschen sollte?
Pilze unter den Wasserhahn halten, kurz abspülen und fertig? Ganz so einfach ist es nicht. Denn während manche Pilze ein kurzes Wasserbad problemlos verkraften, können andere durch zu viel Feuchtigkeit an Aroma und Biss verlieren. Wann sollte man zum Pilzpinsel greifen und wann darf es auch Wasser sein?
Hier erfahren Sie, welche Pilze besser nicht gewaschen werden und wie Sie sie richtig für die Zubereitung vorbereiten.
Pilze haben eine poröse Oberfläche und können Feuchtigkeit aufnehmen. Werden sie längere Zeit gewaschen oder sogar in Wasser eingelegt, können sie sich vollsaugen. Beim anschließenden Braten tritt die zusätzliche Flüssigkeit wieder aus.
Die Folge: Die Pilze braten nicht mehr so schön an, sondern dünsten eher. Sie können dadurch weicher werden und weniger Röstaromen entwickeln. Gerade bei Gerichten , bei denen gebratene Pilze im Mittelpunkt stehen, kann das einen deutlichen Unterschied machen.
Allerdings hält sich die Behauptung, Pilze würden sich grundsätzlich wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugen, nur teilweise. Kurzzeitiges Abspülen ist bei vielen Zuchtpilzen durchaus möglich, wenn sie anschließend gut abtrocknen.
Einige Pilzsorten sind weniger empfindlich und können bei stärkerer Verschmutzung kurz unter kaltem Wasser abgespült werden. Wichtig ist, sie anschließend direkt gründlich trocken zu tupfen und nicht im Wasser liegen zu lassen. Hier eine Übersicht:
Empfindliche Pilze sollten möglichst schonend gereinigt werden. Ein Pilzpinsel oder eine weiche Bürste entfernt Erde und kleine Verschmutzungen, ohne dass die Pilze unnötig mit Wasser in Kontakt kommen. Hier finden Sie eine Liste zu den Pilzen, die nicht abgespült werden sollten:
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