Ukrainer wieder am Ball - SO läuft das Konoplia-Comeback!
Am Dienstagmorgen begann in Gladbach mit dem ersten Training der Woche die Vorbereitung auf das erste Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im ista-Borussia-Park gegen Aufsteiger SV Elversberg. Ohne Tomas Cvancara (26), den Borussias Sport-Boss Rouven Schröder (50) noch gerne loswerden möchte. Die Abwesenheit des Tschechen könnte ein Indiz dafür sein, dass dieses Vorhaben noch bis zur Schließung aller Transferfenster erfolgreich verläuft.
Tim Kleindienst, der am Montag seinen 31. Geburtstag gefeiert hatte, verließ den Rasen ein wenig früher und arbeitete nach seinem nicht eingeplanten 90-Minuten-Einsatz in Leipzig (0:3) individuell in der Athletikhalle weiter. Die gute Nachricht: Das Comeback von Yukhym Konoplia (26) scheint doch schneller als erwartet möglich. Der Ukrainer hatte sich am 25. Juli beim Test bei RW Essen (2:1) einen Innenbandanriss im Knie zugezogen, eine mehrmonatige Pause wurde befürchtet. Nach gerade einmal fünf Wochen Pause absolvierte Konoplia am Dienstag aber bereits wieder eine individuelle und sehr intensive Einheit auf dem Rasen. Von Knieproblemen keine Spur mehr, der ukrainische Nationalspieler trainierte bereits mit dem Ball, machte Passübungen und Schüsse auf kleine Tore. Dazu immer wieder Steigerungsläufe und Sprints – Konoplia scheint die Verletzung überwunden zu haben.
Klappt es denn noch mit einem Einsatz in der Bundesliga vor der Länderspielpause Ende September? Gladbach -Trainer Eugen Polanski (40): „Yukhym ist auf jeden Fall auf einem Weg, wo wir auch sagen können, dass es wahrscheinlich schneller ist als bei einem anderen Spieler. Erst einmal muss er wieder zurück ins Teamtraining, das könnte natürlich schon vor der Länderspielpause sein. Aber dann müssen wir auch schauen, wie das funktioniert. Wie er sich dabei präsentiert und ob er ein gutes Gefühl entwickelt.“
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