Drohnen-Angriff in Leipzig - Gibt es Verbindungen zu Fällen in Polen und Serbien?
Im Fall des Drohnen-Vorfalls von Leipzig verfolgen deutsche Ermittler einem Medienbericht zufolge Spuren nach Polen und Serbien. Wie der „Spiegel“ aus Sicherheitskreisen erfuhr, wird einer der bislang identifizierten Tatverdächtigen mit einem weiteren Vorfall in Verbindung gebracht – einem Brandanschlag auf einen Baumarkt im polnischen Lodz im Juli 2024. Der Mann soll den Angaben zufolge Kontakt zu russischen Geheimdiensten haben.
Laut dem Bericht prüfen Ermittler zudem Verbindungen zwischen dem Vorfall in Leipzig und einem Sprengstoff-Fund an der serbisch-ungarischen Grenze. Dort hatten serbische Sicherheitskräfte am 11. Juni zwei Männer festgenommen, die Komponenten einer modifizierten Drohne, Transmitter zur Steuerung sowie zwei Konservendosen mit Sprengstoff mit sich führten.
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen weisen die Bauteile Ähnlichkeiten zu der am Leipziger Flughafen entdeckten Drohne auf. Auch dort war der Sprengstoff etwa in einer Konservendose verbaut, die an der Drohne befestigt war.
Die an der EU-Grenze festgenommenen Männer, ein Serbe und ein Mann mit serbischer und russischer Staatsangehörigkeit, sitzen in Untersuchungshaft. Dem „Spiegel“ zufolge prüfen die deutschen Sicherheitsbehörden derzeit mögliche „Kennverhältnisse“ der beiden zu einem Menschen, der auch im Leipziger Fall eine Rolle spielt.
Am Abend des 4. August war am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland .
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