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Kultur

DFB-Pokal: Kein Pokal-Coup von Krieschow: Mainz locker in zweiter Runde

Stern ·
DFB-Pokal: Kein Pokal-Coup von Krieschow: Mainz locker in zweiter Runde

Stürmer Tietz bringt den Bundesligisten Mainz mit einem Hattrick frühzeitig in Richtung zweite Pokalrunde.

In dem 560-Seelen-Ort Krieschow wird trotzdem gefeiert.

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Im 560 Einwohner kleinen Krieschow besiegte die Mannschaft von Mainz-Trainer Urs Fischer vor 4.000 Zuschauern im ausverkauften Sportpark den ansässigen VfB mit 9:0 (5:0).

Gegen den vier Klassen tiefer spielenden Oberligisten sorgte ein früher Hattrick von Philipp Tietz (16., 26., 32.) für eine schnelle Vorentscheidung.

Mainz -Trainer Fischer setzte bei den Brandenburgern, die mit viel ehrenamtlicher Arbeit die Stadionkapazität von ursprünglich 2.000 auf 4.000 Zuschauer erhöht hatten und auch rund um das Spiel die Anforderungen des DFB mehr als erfüllten, auf die Anfangsformation vom 2:1-Sieg bei der Generalprobe gegen den Premier-League-Vertreter AFC Bournemouth vom vergangenen Wochenende.

Die Gäste dominierten von Beginn an das Spiel, die ersten beiden großen Chancen hatten aber die Gastgeber.

Miguel Pereira Rodrigues setzte den Ball von der Strafraumgrenze nur knapp neben den rechten Pfosten (7.

Minute), Luis Bürger scheiterte frei vor dem Mainzer Schlussmann Robin Zentner (13.).

Aufmunterung durch Stadionsprecher Besser machte es Tietz, der in der 19.

Minute eine Flanke von Phillipp Mwene per Kopf einnetzte, sieben Minuten später den zweiten Treffer nachlegte und kurz darauf den Hattrick vollendete (32.).

Den vierten Treffer besorgte Kapitän Nadiem Amiri, der von Jae-Sung Lee bedient wurde und den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste (39.).

Nach dem 5:0 durch Sheraldo Becker (43.) wollte der Stadionsprecher seine Mannschaft noch zur Sensation motivieren: „Wir hatten eh vor, sechs Tore zu schießen.“ Doch ein Traumtor von Amiri mit einem Freistoß aus rund 25 Metern beendete schon drei Minuten nach dem Seitenwechsel etwaige Ambitionen.

Gegen die nie aufgebenden, aber kräftemäßig nachlassenden Gastgeber schraubten Tietz (57.), Ransford-Yeboah Königsdörffer (74.) und William Bøving (88.) das Ergebnis in die Höhe.

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