"Wenn Leute öfter hier wären": Stolzer Schulze wehrt sich gegen "Mecker-Ossi"-Image
Wenige Tage vor der Wahl räumt der CDU-Spitzenkandidat eigene Fehler im Umgang mit der AfD ein. Gleichzeitig schießt er aber gegen den Spitzenkandidaten der Partei und wirft diesem vor, nur in seiner eigenen Blase unterwegs zu sein.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hat die Unwissenheit über Sachsen-Anhalt im Wahlkampf kritisiert. "Manchmal dachte ich: Wenn die Leute öfter hier wären, würden sie uns besser verstehen", sagte Schulze im Tagesspiegel-Podcast "Im Osten".
Der CDU-Politiker wandte sich gegen Vorurteile gegenüber Ostdeutschen. "Wir sind keine Mecker-Ossis. Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben. Wir wollen nicht in eine Zeit zurück, die wir längst überwunden haben." Deshalb dürfe Sachsen-Anhalt kein politisches Experimentierlabor werden. "Ich weiß, dass viele sagen: Dann sollen die Ossis das eben mal abkriegen, wenn sie die AfD wählen. Nee, die Mehrheit hier will das nicht." Für die Zukunft wünsche er sich für sein Bundesland: "Verlieren Sie bitte alle nach den Wahlen nicht das Interesse an Sachsen-Anhalt!"
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.