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Gesundheit: West-Nil-Virus im Land: Das muss man jetzt wissen

Stern ·
Gesundheit: West-Nil-Virus im Land: Das muss man jetzt wissen

Die Behörden haben zwei Menschen aus dem Südwesten registriert, die sich lokal mit dem West-Nil-Virus infiziert haben sollen.

Wie das Ministerium die Lage einschätzt und sich Menschen schützen können.

Erstmals sind in Baden-Württemberg bei zwei Menschen lokal erworbene Infektionen mit dem West-Nil-Virus nachgewiesen worden.

Die Männer im Alter von 28 und 83 Jahren hatten sich zuvor nicht im Ausland aufgehalten, wie das Sozialministerium mitteilte.

Nach derzeitigem Stand hätten sie sich im Raum Stuttgart und Karlsruhe durch Stiche infizierter Stechmücken angesteckt.

Die beiden Infektionen wurden demnach in der vergangenen Woche entdeckt.

Was es mit dem West-Nil-Virus auf sich hat und andere wichtige Fragen zu dem Thema: Was ist das West-Nil-Virus? Das West-Nil-Virus wird laut Robert Koch-Institut ( RKI ) hauptsächlich von Stechmücken zwischen wildlebenden Vögeln übertragen.

Die Mücken können aber auch Menschen und andere Säugetiere infizieren.

Etwa 20 Prozent der Menschen, die sich mit dem West-Nil-Virus anstecken, entwickeln West-Nil-Fieber - eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung.

Nur etwa jede 100. infizierte Person erkrankt schwer.

Das West-Nil-Fieber heilt in der Regel komplikationslos aus, schreibt das RKI.

Nur bei schwer erkrankten Patienten seien Spätfolgen relativ häufig.

Wie bewertet das Ministerium das Risiko für die Bevölkerung? Das Ministerium betont: „Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet im alltäglichen Kontakt nicht statt.“ Demnach wurde das Virus bereits 2024 in Vögeln und Pferden in Baden-Württemberg festgestellt. „Es ist nicht überraschend, dass das West-Nil-Virus nun erstmals auch bei Menschen in Baden-Württemberg nachgewiesen wurde“, sagte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand (Grüne) laut der Mitteilung. „Nach aktueller Bewertung des Landesgesundheitsamts besteht derzeit aber kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung.“ Was ist zu den beiden infizierten Personen im Land bekannt? Bei den infizierten Personen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 28 und 83 Jahren.

Das Ministerium machte zunächst keine Angaben dazu, ob sie schwerer erkrankt sind oder nicht.

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