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Am Mahnmal Gleis 17: Kai Wegner besucht Holocaust-Gedenken im Grunewald

Stern ·
Am Mahnmal Gleis 17: Kai Wegner besucht Holocaust-Gedenken im Grunewald

Am 18.

Oktober 1941 begann die Deportation von Jüdinnen und Juden in Berlin.

Am Sonntag wird im Grunewald den Opfern des Holocausts gedacht.

Mit dabei ist auch Kai Wegner.

Anlässlich des 85.

Jahrestags des Beginns der Deportationen von Jüdinnen und Juden aus Berlin gedenkt Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Sonntag im Grunewald den Opfern des Holocaust. „In Berlin dulden wir als Berliner Senat keinen Antisemitismus, Hass oder Gewalt gegen Jüdinnen und Juden“, erklärte Wegner laut einer Mitteilung.

Es bleibe die Aufgabe aller, Antisemitismus konsequent entgegenzutreten. „Unabhängig davon, aus welcher Richtung er kommt und wo er stattfindet“, sagte Wegner, An der Gedenkveranstaltung am Sonntagmittag (12.00 Uhr) am Mahnmal Gleis 17 am S-Bahnhof Grunewald nehmen auch der Botschafter des Staates Israel, Ron Prosor, und Bundesverfassungsgerichtspräsident Stephan Harbarth teil.

Prosor soll ein Grußwort sprechen, Harbarth soll die Gedenkrede halten.

Das Mahnmal „Gleis 17“ am Bahnhof Grunewald erinnert an die etwa 10.000 Jüdinnen und Juden, die von dort während der NS-Diktatur mit Zügen aus Berlin in Vernichtungslager deportiert wurden.

Weitere 30.000 wurden zwangsweise vom Güterbahnhof Moabit und etwa 10.000 vom Anhalter Bahnhof abtransportiert.

Teil des 1998 eingeweihten Mahnmals sind 186 Stahlgussplatten.

Darauf sind in chronologischer Reihenfolge die Daten und Bestimmungsorte der Züge angegeben, mit denen Jüdinnen und Juden aus Berlin deportiert wurden.

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