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4 Tipps vom Schlafexperten - So vermeiden Sie Schlafträgheit am Morgen

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4 Tipps vom Schlafexperten - So vermeiden Sie Schlafträgheit am Morgen

Brauchen Sie morgens nach dem Aufwachen ein Weilchen, um in die Gänge zu kommen? Keine Angst, das ist nicht schlimm. Manchmal kann man das aber einfach nicht gebrauchen. Dann kann es unter Umständen sogar gefährlich werden. Gerade wenn man mit dem Auto oder dem Rad unterwegs und im Verkehr unkonzentriert ist. Fass mir den Artikel zusammen

„In der Schlafforschung nennen wir das ‚morgendlichen Hangover‘“, sagt Schlafexperte Dr. Hans-Günter Weeß zu BILD. „Allgemein kennt man das als Schlafträgheit oder Schlaftrunkenheit.“ In dieser Zeit kann es schwerfallen, sich zu konzentrieren, klar zu denken oder sich körperlich fit zu fühlen.

„Aus medizinischer Sicht gelten bis zu 45 Minuten noch als normal“, erklärt Weeß. Hält die morgendliche Benommenheit deutlich länger an, können auch Erkrankungen dahinterstecken. Der Experte nennt unter anderem Schlafstörungen und Depressionen.

Aber: Wer morgens nicht sofort in die Gänge kommt, muss sich zunächst keine Sorgen machen. Doch warum benötigen Menschen unterschiedlich lange, um richtig wach zu werden?

Weeß: „Warum manche Menschen morgens sofort hellwach sind, während andere erst langsam in die Gänge kommen, hat mehrere Gründe. Einer davon ist unsere innere Uhr. Wer von Natur aus früh aufsteht, hat meist weniger Probleme mit der morgendlichen Schlaftrunkenheit.“

Anders sieht es bei denen aus, die abends später müde werden, wegen ihrer Arbeitszeiten aber häufig trotzdem früh aufstehen. „Dadurch sammeln sie im Laufe der Woche oft ein Schlafdefizit an, das die Schlafträgheit verstärken kann“, erklärt der Schlafforscher.

Außerdem spielt die Schlafdauer eine Rolle: Wer weniger schläft, als sein Körper benötigt, braucht morgens häufig länger, um richtig wach zu werden. Da fällt die Trennung vom Kissen oft schwerer. Wie viel Schlaf wir benötigen, ist auch genetisch bedingt. Wie die innere Uhr Schlafträgheit beeinflusst

Klar, Kaffee macht wach. Gegen Schlafträgheit würde Weeß den aber nicht an erster Stelle empfehlen. Schließlich benötigt das Koffein eine Weile, ehe es wirkt. Es geht auch anders:

Helles Licht: Laut Hans-Günter Weeß ist das besonders wirksam gegen Schlafträgheit. „Am besten direkt ans offene Fenster gehen und dort Frühsport machen“, empfiehlt er. Das Licht hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und hilft dem Körper, wach zu werden. Im Winter gut: Frühstücken mit 60 Zentimetern Abstand zu einer Tageslichtlampe mit 10.000 Lux.

Bewegung: Schon etwas Gymnastik bei hellem Licht aktiviert das Herz-Kreislauf-System. Wann Kältereize am Morgen riskant werden

Kalt duschen: Auch eine kalte Dusche oder Wechseldusche kann die Schlafträgheit vertreiben. Der Kältereiz aktiviert das Herz-Kreislauf-System und setzt Botenstoffe frei, die die Stimmung heben. Der Wachmacher-Effekt setzt dabei schnell ein.

Fokus auf schöne Dinge: Der Schlafexperte empfiehlt, sich direkt nach dem Aufwachen bewusst auf die schönen Dinge zu freuen, die der Tag bereithält. Das könne wahre Wunder wirken und dabei helfen, mit mehr Energie in den Tag zu starten. Was sollte ich als Nächstes lesen?

Übrigens: Wie stark jemand unter der morgendlichen Schlafträgheit leidet, ist laut Weeß sehr individuell.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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