Donnerstag, 3. September 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Bilder der Woche: Dänemarks größter Silberschatz aus der Wikingerzeit Anwältin klärt auf - Welche Rechte Käufer bei defektem Kühlschrank haben Trost aus dem Jenseits? - „Diese Worte kannte nur meine tote Mutter“ Massaker mit sechs Toten in Stade - Schwiegersohn der Fluchtfahrerin befasst sich mit dem Fall Laut Putins Außenminister - Russland schließt Goethe-Institut Erfolgsserie von Guy Ritchie - Alle Infos zur zweiten Staffel von „The Gentlemen“ Medienbericht - Merz wollte Russland früher als Täter nennen Wo der Sommer zurückkehrt - Jetzt baut sich eine Mini-Hitzewelle auf Drohnen-Angriff in Leipzig - Gibt es Verbindungen zu Fällen in Polen und Serbien? Horoskop vom 31.8. bis 6.9.2026 - Das sagen Ihre Sterne für diese Woche voraus Bilder der Woche: Dänemarks größter Silberschatz aus der Wikingerzeit Anwältin klärt auf - Welche Rechte Käufer bei defektem Kühlschrank haben Trost aus dem Jenseits? - „Diese Worte kannte nur meine tote Mutter“ Massaker mit sechs Toten in Stade - Schwiegersohn der Fluchtfahrerin befasst sich mit dem Fall Laut Putins Außenminister - Russland schließt Goethe-Institut Erfolgsserie von Guy Ritchie - Alle Infos zur zweiten Staffel von „The Gentlemen“ Medienbericht - Merz wollte Russland früher als Täter nennen Wo der Sommer zurückkehrt - Jetzt baut sich eine Mini-Hitzewelle auf Drohnen-Angriff in Leipzig - Gibt es Verbindungen zu Fällen in Polen und Serbien? Horoskop vom 31.8. bis 6.9.2026 - Das sagen Ihre Sterne für diese Woche voraus
Politik

Wie steht es um Berlin?: Nicht mehr arm und nicht mehr sexy

FAZ Politik ·
Wie steht es um Berlin?: Nicht mehr arm und nicht mehr sexy

Berlin sei arm, aber sexy, sagte im Jahr 2003 der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Dieser Satz wurde zum geflügelten Wort. Er hatte seine Berechtigung: Dass Berlin arm war, ließ sich leicht belegen. Die Wirtschaftsleistung pro Einwohner lag, ungewöhnlich für eine Hauptstadt, weit unter dem nationalen Durchschnitt. Und dass Berlin sexy war, zeigten die Umfrageergebnisse des Instituts für Demoskopie Allensbach. Im Jahr 2007 wurde in einer Allensbacher Bevölkerungsumfrage die Frage gestellt: „Wie sehen Sie das: Ist Berlin eine faszinierende Metropole, von der auch wirklich Glanz ausgeht, oder glauben Sie das nicht, ist Berlin keine Hauptstadt mit Ausstrahlung?“ Zwei Drittel der Befragten, 66 Prozent, antworteten, ihrer Ansicht nach sei Berlin eine faszinierende Metropole.

Zwei Jahrzehnte später hat sich die Situation verändert. Berlin ist nicht mehr arm. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf hat mittlerweile ungefähr das Niveau von Baden-Württemberg erreicht und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Doch gleichzeitig ist ein erheblicher Teil der Faszination abhandengekommen, die Berlin zu Beginn des Jahrhunderts ausstrahlte. Dies zeigen die Ergebnisse der jüngsten Allensbacher Bevölkerungsumfrage im Auftrag der F.A.Z.

So hat sich der Anteil derjenigen, die sagen, Berlin sei eine faszinierende Metropole, von der Glanz ausgehe, seit 2007 mehr als halbiert. Nur noch 31 Prozent vertreten in der aktuellen Umfrage diese Ansicht. Etwas mehr, 36 Prozent, meinen ausdrücklich, dass Berlin keine Hauptstadt mit besonderer Ausstrahlung sei.

Andere Städte in Deutschland haben heute eine deutlich größere Anziehungskraft. Auf die Frage, welche Städte einen besonderen Reiz hätten, nannten 48 Prozent der Befragten Hamburg ; praktisch gleichauf ist München mit 47 Prozent. Berlin kommt mit deutlichem Abstand mit 34 Prozent an dritter Stelle, nur knapp vor Dresden, für das sich 30 Prozent entschieden. Fragt man, in welcher Stadt man am liebsten leben möchte, ergibt sich fast das gleiche Bild. Hier liegt München mit 24 Prozent einen Wimpernschlag vor Hamburg (23 Prozent). Berlin wird von 13 Prozent genannt, kaum mehr als Leipzig und Dresden, die jeweils zehn Prozent als erstrebenswerten Wohnort empfanden.

Dagegen steht Berlin bei der Frage, in welcher Stadt man auf keinen Fall wohnen möchte mit 46 Prozent an der Spitze. Mit einem minimalen Abstand hinter dem Komma folgt Frankfurt am Main. Bei allen anderen zur Auswahl gestellten Städten lag der Anteil derer, die sich überhaupt nicht vorstellen konnten, dort zu leben, deutlich niedriger. Bei Hamburg betrug er nur 13, bei München 18 Prozent.

Die Meinungen der Bürger über ihre Hauptstadt beruhen dabei überwiegend nicht auf Vorurteilen. 84 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, schon in Berlin gewesen zu sein (oder dort zu leben). Bei 61 Prozent lag der letzte Besuch in der Stadt höchstens fünf Jahre zurück. Umso bemerkenswerter ist, wie sehr sich der Gesamteindruck der Bevölkerung von Berlin verändert hat. Im Jahr 1994 wurden die Befragten in einer Repräsentativumfrage gebeten anzugeben, wie gut ihnen Berlin gefällt. Dazu wurde eine Skala von +5 bis -5 vorgelegt.

Vollständigen Artikel bei FAZ Politik lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.faz.net — der Inhalt gehört FAZ Politik.

Mehr von FAZ Politik

Alle ansehen ›

Mehr in Politik

Alle ansehen ›