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Deutschland

Preußen-Knaller gegen KSC - Behrens will Elferkiller werden!

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Preußen-Knaller gegen KSC - Behrens will Elferkiller werden!

Im Vorjahr fehlten den „Adlerträgern“ nur wenige Zentimeter, um in die lukrative 2. Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Beim Heim-1:3 (n.V.) gegen Hertha scheiterte Charalambos „Babis“ Makridis (30) im Elfmeterschießen an der Latten-Unterkante. Raus mit Applaus. Ein bitteres Szenario, das sich am Freitagabend gegen Karlsruhe (18 Uhr/LVM-Stadion/live bei Sky) möglichst nicht wiederholen soll...

Fest steht: Die Mannschaft von Thomas Wörle (44) ist im Vergleich mit dem Zweitligisten eher der Außenseiter. Aber keineswegs chancenlos. „Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen gestalten und alles dafür tun, um am Ende im Wettbewerb zu bleiben,“ verspricht Münsters Chefcoach. Der sich mit seinen Jungs auch darauf vorbereitet hat, dass die Entscheidung eventuell wieder nach 120 Minuten vom Punkt fallen könnte. „Sollte es dazu kommen, habe ich unsere Schützen schon grob im Kopf.“

Für Schlussmann Morten Behrens (29) eine spannende Vorstellung. Obwohl er natürlich lieber nach der Normalspielzeit als strahlender Sieger vom Platz gehen würde. Die neue Nummer 1 im Preußen-Kasten: „Aber auch ein Elferschießen hat seine Reize und würde mich nicht abschrecken. Als Schütze kannst du verlieren, als Torhüter eigentlich nur gewinnen.“

Dreimal behielt er in seiner bisherigen Laufbahn in solch einem Duell schon die Oberhand. 2020 parierte Behrens im Trikot des 1. FC Magdeburg gegen Ingolstadts Stefan Kutschke (37), hielt damit den 2:0-Erfolg seines Teams fest. Im Dezember des gleichen Jahres entnervte er den VfB Lübeck (1:1) gleich doppelt. Erst scheiterte Soufian Benyamina (36) an ihm, ehe er kurz vorm Abpfiff auch noch Florian Riedel (36) erfolgreich ausguckte.

Die Gäste aus Baden haben allerdings mit Routinier Marvin Wanitzek (33) einen besonders abgezockten Standard-Spezialisten in ihren Reihen. In der vergangenen Saison, als beide Mannschaften noch in der 2. Liga aufeinander trafen, stellte er das beim Auftakt in die Rückrunde (0:2/17.1.) eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem direkt verwandelten Freistoß (79.) sowie einem Strafstoß-Tor (87.) drehte der KSC-Kapitän spät eine Partie, in der die „Schwarz-Weiß-Grünen“ über die gesamte Spielzeit klar besser waren.

Interessant jedoch: Von Preußens damaliger Startelf ist mit Zidan Sertdemir (21) inzwischen nur einer einziger Profi übrig geblieben. Und auch der Däne mit türkischen Wurzeln will den Verein noch verlassen (BILD berichtete). Zuletzt fehlte er regelmäßig im Spieltagskader.

Neues Spiel, neues Glück. Neben den Dauerverletzten Luca Bolay (24/Außenbandanriss), Marvin Schulz senior (31/ebenfalls Außenbandanriss) sowie den „Kreuzband-Opfern“ Malik „Batman“ Batmaz (26) und Simon Scherder (33/beide in der Reha) muss Wörle weiterhin auf Joshua Mees (30) verzichten. Der Offensivspieler hat seine leichte Adduktoren-Zerrung von der Saison-Premiere in Wehen Wiesbaden (3:1) zwar nahezu auskuriert. Doch ein Einsatz gegen Karlsruhe käme wohl doch noch etwas zu früh.

Ebenfalls nicht dabei: Neuzugang Tim Dietrich (23).

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