Wenn ein Wald in Flammen steht: Drei Waldbrände und ihre Lehren für den nächsten Ernstfall
Mehrere Waldbrände forderten in Rheinland-Pfalz und im Saarland einen massiven Einsatz der Feuerwehr.
Wie kann es weitergehen, wenn sich der Rauch verzogen hat? Mehrere Brände haben Einsatzkräfte und Bewohner in Rheinland-Pfalz und im Saarland in den vergangenen Tagen in Atem gehalten.
Welche Lehren lassen sich bereits ziehen? Und wie könnte es in den nächsten Tagen weitergehen? Wo brennt oder brannte es? Zunächst war am Freitag in der Vordereifel, bei Langscheid , Wald und Wiese in Flammen aufgegangen, auf einer Fläche von rund 50 Hektar.
Der Brand forderte insgesamt rund 650 Einsatzkräfte und zahlreiche freiwillige Helfer.
Die letzten Arbeiten – Glutnester aufspüren und löschen – dauern noch an.
Am Sonntagmittag stieg Rauch über einem Wald bei Illingen im saarländischen Landkreis Neunkirchen auf.
Rund 360 Einsatzkräfte brachten den Brand auf 18 Hektar Wald und Wiesen bis Montagmittag unter Kontrolle.
Blindgänger aus Kriegszeiten? Vorsorglich wurden dort auch Kampfmittelräumer eingebunden.
Laut den Feuerwehren im Kreis Neunkirchen muss hier grundsätzlich mit Munitionsresten des Zweiten Weltkrieges gerechnet werden.
Konkrete Hinweise darauf habe es aber vorerst nicht gegeben - die Kontrollen seien nur Routine.
Am späten Sonntagnachmittag war es im Westerwald brenzlig geworden: Ein Teil der Gemeinde Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen musste wegen eines Waldbrandes evakuiert worden.
Das Feuer hatte sich bis auf rund 20 Meter an die ersten Häuser ausgebreitet.
Es handelte sich um ein zehn Hektar großes Waldgebiet, auf dem es auf vier Hektar brannte.
Bis zum Abend brachten mehr als 300 Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle.
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