Titelkämpfe in Amsterdam: „Wahnsinn“: Zeidler feiert vierten WM-Coup - Achter Vierter
Oliver Zeidler bleibt in dieser Saison das Maß aller Dinge.
In Amsterdam holt er seinen vierten WM-Titel im Einer.
Für den Männer-Achter bleiben drei Rennen in weniger als 24 Stunden ohne Happy End.
Wieder einmal überstrahlte Ruderer Oliver Zeidler alles.
Mit sicherem Vorsprung ruderte der Olympiasieger auf der Amsterdamer Bosbaan über die Ziellinie, ballte die Faust und zeigte vier Finger.
Nach 2019, 2022 und 2023 sicherte sich der 30-Jährige seinen vierten WM-Titel im Einer.
Am Steg wurde der Olympiasieger von seiner Schweizer Freundin und Ruderin Sofia Meakin mit einem Kuss und einer dicken Umarmung empfangen. „Jetzt alle großen Titel - Olympia, WM und EM - aktuell zu halten, ist natürlich Wahnsinn .
Ein schönes Gefühl“, sagte der in dieser Saison ungeschlagene Zeidler.
In 6:35,22 Minuten setzte er sich souverän vor dem unter neutraler Flagge startenden Belarussen Yauheni Zalaty (+3,11 Sekunden) und dem Norweger Jonas Slettemark Juel (+8,81) durch.
Vor knapp vier Wochen hatte er in Varese seinen vierten EM-Titel in neuer EM-Rekordzeit (6:36,39) gewonnen.
Perspektivisch will Zeidler über die 2.000 Meter auch die Weltbestzeit von 6:30,74 Minuten angreifen, die der Neuseeländer Robbie Manson 2017 aufstellte. „Wir sind eine Freilaufsportart, da muss viel zusammenpassen.
Heute ging es um den Titel.
Den habe ich jetzt für die Ewigkeit.
So eine Zeit kann man zwischendurch auch mal schlagen.
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