Eintracht Frankfurt: Alarm nur im Stadionkeller: Kapitän Koch macht Hütter froh
Auf 0:6 in Leipzig folgt 1:0 gegen Köln - und Robin Koch ist bei Eintracht Frankfurt diesmal nicht der Buhmann, sondern der gefeierte Spieler des Spiels.
Das Team versammelt sich hinter dem Kapitän.
Als in den Stadionkatakomben von Frankfurt die schrille Alarmsirene erklang, war die größte Gefahr für die Eintracht und Kapitän Robin Koch längst gebannt.
Hunderte Menschen sollten nach dem 1:0 der Hessen gegen den 1.
FC Köln kurz vor Mitternacht den Keller der Arena wegen einer ausgerufenen „technischen Störung“ verlassen, die sich kurze Zeit später als Fehlalarm herausstellte.
Hütter über Koch: „Sensationell im Griff gehabt“ Der Schreckmoment trübte Frankfurts Freude über den ersten Bundesliga-Heimsieg seit über sieben Monaten keineswegs.
Trainer Adi Hütter ging nach dem Auftakt des sechsten Spieltags mit breitem Grinsen vom Podium, nachdem seine Pressekonferenz von der kurzfristigen Evakuierung früh und jäh beendet wurde.
Die entscheidende Botschaft hatte der Österreicher dem Publikum aber schon übermittelt: Die Abgesänge auf Kapitän Koch, den er beim 0:6 bei RB Leipzig nach einer Halbzeit „erlöst“ hatte, waren ebenfalls eine Art Fehlalarm. „Ein Extralob an Robin Koch.
Er hat die Mannschaft sensationell im Griff gehabt“, sagte Hütter über den zweikampfstarken und passsicheren Abwehrchef, der die Eintracht zum ersten Zu-Null-Spiel in dieser Bundesliga-Saison führte.
Ebnoutalib und Erlösung? Eher Randthemen Das bemerkenswerte Comeback des vielfach geschmähten Koch drängte vor 59.600 Zuschauern einige weitere Themen an den Rand.
Zum Beispiel, dass zuletzt im März gegen den heutigen Zweitligisten 1.
FC Heidenheim ein Sieg im eigenen Stadion gelang.
Und auch Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib, der mit seinem fünften Saisontor (77.
Minute) entscheidend traf und vorübergehend Bayerns Michael Olise abhängte und die geteilte Führung der Torjägerliste übernahm. „Es ist immer gut, wenn man vor der Mitgliederversammlung gewinnt.
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