Verbindungen fallen weg: Eurowings erwägt wegen hoher Kerosinkosten Kurzarbeit
Die anhaltend hohen Ölpreise werden auch für Fluggesellschaften zunehmend zur Belastung. Bei Eurowings könnten bald Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden. Fest steht bereits, dass einige Verbindungen wegfallen.
Wegen hoher Kerosinkosten prüft die Fluggesellschaft Eurowings, ob sie Beschäftigte im Winter in die Kurzarbeit schickt. Die Lufthansa-Tochter führt dazu bereits Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit und hat im aktuellen Programm erste Flüge gestrichen, wie ein Sprecher in Köln bestätigte. Das Unternehmen hatte seine Beschäftigten in dieser Woche schriftlich informiert.
Dem Kostendruck fallen als Erstes die gerade erst gestarteten Verbindungen von Köln und Stuttgart nach Dubai zum Opfer. Auf den sehr langen Strecken ist der Nachteil durch den verteuerten Treibstoff besonders groß. Ab Berlin soll das arabische Drehkreuz aber weiterhin angeflogen werden. Weitere Streichungen sollen eher einzelne Frequenzen, nicht aber ganze Strecken treffen. Insgesamt will das Unternehmen fünf Prozent seines geplanten Programms kürzen, wie aus dem Brief der Geschäftsführung hervorgeht.
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