Terrier wieder im Pech - Schock-Diagnose für Leverkusen-Star
Leverkusen – Diese Pechsträhne von Martin Terrier (29) ist einfach nicht zu glauben. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Der französische Angreifer hat sich beim 4:0 von Bayer Leverkusen in der Europa League bei Lech Posen schwer verletzt und muss erneut einen Rückschlag verkraften.
Er schien es vor dem Abflug aus Posen geahnt zu haben. Sport-Boss Simon Rolfes (44) nahm Terrier tröstend in den Arm. Am Freitag um 12 Uhr musste er zur MRT-Untersuchung – die Diagnose ist ein Schock für Spieler und Klub: Bayer 04 verkündete um 19.15 Uhr, dass sich der Profi „eine muskuläre Verletzung im linken hinteren Oberschenkel“ zugezogen hat. „Terrier wird dem Team bis in den Dezember hinein nicht zur Verfügung stehen.“
Terrier durfte gegen Posen in der Startformation beginnen. In der 15. Minute verletzte er sich bei einem Sprint. Für den Franzosen kam Patrik Schick (30) ins Spiel und erzielte das 1:0 und 3:0 durch verwandelte Elfmeter.
Seit seinem Wechsel von Stade Rennes zu Leverkusen im Sommer 2024 hatte Terrier immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Anfang 2025 erlitt der Stürmer einen Achillessehnenriss. Zuletzt zog er sich im März 2026 eine schwere Muskelverletzung zu und musste mehrere Monate aussetzen. Dass es ihn jetzt kurz nach seinem Comeback wieder erwischte, ist tragisch. „Martin ist natürlich sehr traurig“, sagt Trainer Carles Martínez (42).
Weil Terrier ausfällt, fehlt Coach Martínez eine weitere Offensiv-Option, zumal auch Christian Kofane (20) und Eliesse Ben Seghir (21) noch verletzt sind. Somit könnten sich für Victor Boniface (25) auf einmal wieder Einsatzchancen ergeben. „Man kann sich heutzutage auch anders helfen. Wir haben viele unterschiedliche Spielerprofile für die Offensive“, meint Martínez. Viel darf allerdings jetzt nicht mehr bei Leverkusen passieren.
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