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Reformen "kein Gesamtkunstwerk" : Arbeitsminister Schweitzer dringt auf Kompromiss bei Rente mit 63

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Reformen "kein Gesamtkunstwerk" : Arbeitsminister Schweitzer dringt auf Kompromiss bei Rente mit 63

Die geplante Rentenreform sorgt weiter für Spannungen in der Regierung. Während die Union das gesamte Reformpaket umsetzen will, stört sich die SPD an der Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Der neue Arbeitsminister sucht nun einen Kompromiss.

Der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer strebt im Streit um die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren einen "guten Kompromiss" an. "Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird", sagte der SPD-Politiker der "Rheinpfalz". Die Vorschläge der Rentenkommission sehen vor, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. Schweitzer, der am Mittwoch als Minister vereidigt wurde, hatte sich im August gegen die Abschaffung ausgesprochen.

Er betonte nun, dass Schwarz-Rot sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt habe, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren grundsätzlich beizubehalten. Jetzt habe die Alterssicherungskommission "einen Vorschlag gemacht, der davon abweicht". Das kritisierten auch manche CDU-Ministerpräsidenten, hob Schweitzer hervor. "Deshalb wird das genau eines der Themen sein, bei denen wir uns zusammensetzen und einen guten Kompromiss finden müssen." Weiter sagte er: "Wir befinden uns in einer Phase, in der alle in der politischen Mitte und in den regierungstragenden Fraktionen einen Beitrag leisten müssen, um Probleme vom Tisch zu bekommen."

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