Wie er 2014 über ihn dachte - Demichelis verrät Kane-Geheimnis
Acht Tore in sieben Spielen! Für Harry Kane (33) gehört RB Leipzig zu den Lieblingsgegnern. Die Sorge bei den Sachsen ist groß, dass er auch am heutigen Samstag (18.30 Uhr) wieder zum entscheidenden Mann wird.
Vor allem für RB-Trainer Martin Demichelis (45) sind die Qualitäten des Engländers unbestritten – und das bereits seit zwölf Jahren! „Ich habe früher gegen ihn gespielt“, erinnert sich Demichelis, der damals für Manchester City verteidigte.
Und erklärt: „2014 hat mich ein Journalist gefragt, wer ein guter Spieler in der Premier League ist. Und ich habe damals schon gesagt, dass mir Kane gefällt.“
Zwölf Jahre später betont der Leipzig-Coach, dass Kane eine super Karriere absolviert hat – die möglicherweise am 26. Oktober mit der Verleihung des Ballon d’Or gekrönt wird.
Hatte der Vize-Weltmeister von 2014 und frühere Weltklasse-Verteidiger den Stürmer damals im direkten Duell meist noch im Griff, gibt er heute zu: „Jetzt habe ich keine Chance. Ohne Kraft ist es schwer zu verteidigen.“
Demichelis wird deshalb nur an der Seitenlinie stehen. Um Kane kümmern soll sich Leipzigs Abwehrduo Willi Orban (33) und Castello Lukeba (23). „Unser Innenverteidiger müssen 95 Minuten versuchen, die Konzentration hochzuhalten. Aber mit so einer Spannung, machst du normalerweise ein gutes Spiel. Das wünsche ich den beiden“, erklärt der Argentinier.
Für ihn ist es zugleich eine Rückkehr dorthin, wo er jahrelang gespielt und trainiert hat. Als Spieler und Trainer verbrachte er insgesamt knapp zwölf Jahre beim FC Bayern, wurde jeweils viermal Meister und Pokalsieger.
„Ich habe schon öfter gesagt, dass es etwas Besonderes für mich ist, zurück nach München und in die Allianz Arena zu kommen. Ich hatte dort viele schöne Momente. Das weiß jeder, der mich und meine Karriere kennt“, erklärt Demichelis.
Und schiebt nach: „Aber diese Menschen wissen auch, dass ich erfolgreich sein will. Ich bin voll fokussiert auf meinen Job und meine Mannschaft. Ich möchte nach München kommen und erfolgreich sein. Es wäre geil, im ersten Pflichtspiel gegen Bayern drei Punkte zu holen.“
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