Königsdörffers HSV-Rückkehr - „Ich erwarte ein Pfeif-Konzert“
Am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) werden beim ersten HSV-Heimspiel der Saison viele Augen auf den Mainz-Profi mit der Rückennummer 11 gerichtet sein: Ransford Königsdörffer (24) kehrt erstmals nach seinem Wechsel zurück nach Hamburg. Im Sommer wechselte er nach vier Jahren mit 138 Pflichtspielen und 33 Toren ablösefrei nach Mainz, schlug einen neuen Dreijahresvertrag des HSV aus.
Was Königsdörffer bei seiner Rückkehr in den Volkspark befürchtet, beschrieb er schon kurz nach seinem Wechsel: „Ich erwarte ein Pfeif-Konzert.“ Trotzdem überwiegt die Vorfreude aufs Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen: „Ich habe vier Jahre dort gespielt, einfach war es (der Wechsel, d. Red.) deshalb natürlich nicht. Aber ich bin ein Mensch, der sich auf neue Sachen freut. Ich trauere alten Sachen nicht hinterher und habe mich bewusst für diesen Schritt entschieden. Klar vermisst man bestimmte Leute, aber so ist das Leben.“
In Mainz hat der dynamische Angreifer in den ersten Monaten sportlich einen guten Eindruck hinterlassen. In der Vorbereitung erzielte Königsdörffer sechs Tore und dazu noch eins im Pokal (9:0 beim VfB Krieschow). Beim Saisonauftakt gegen Paderborn (0:0) kam er für die letzten 22 Minuten ins Spiel. Noch haben Phillip Tietz (29) und Sheraldo Becker (31) im Sturm die Nase vorn. Das muss aber nicht lange so bleiben. Eine ungewohnte Situation für Königsdörffer, da er in seiner letzten HSV-Saison gesetzt war und von seinen 33 Liga-Partien 29 von Beginn an bestritt.
Schießt ausgerechnet Königsdörffer gegen seinen Ex-Verein im ersten Aufeinandertreffen ein Tor? Er wäre nicht der Erste: Ehemalige HSV-Stürmer wie Heung-Min Son (34/für Leverkusen), Simon Terodde (38/Schalke), Boubacar Sanogo (43/Werder), Dieter Schatzschneider (68/Schalke) oder Naohiro Takahara (47/Frankfurt) überbrachten schon ein solches Wiedersehensgeschenk …
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