FCN-Ansage nach Zoma-Verletzung - „Wir sind nicht von einem Spieler abhängig“
Es war der bisher größte Nürnberger Schockmoment in dieser Saison. Super-Stürmer Mohamed Ali Zoma (22) musste beim 1:1 in Cottbus wegen einer ausgekugelten Schulter ausgewechselt werden (BILD berichtete). Damit ist klar: Der 20‑Millionen-Euro-Mann wird dem FCN vorerst fehlen. Die Frage ist nur, wie lange. Nicht nur Trainer Miroslav Klose (48) hofft auf eine schnelle Rückkehr seines besten Angreifers (sieben Saisontore).
Nach dem Spiel sagte Klose zur Verletzung: „Ich habe mir selbst schon mal die Schulter ausgekugelt und musste deswegen sogar operiert werden. Wir müssen die Untersuchung abwarten und jetzt schauen, wer ihn ersetzen kann, wie wir ihn ersetzen und welche Qualität wir auf den Platz bringen. Eines ist auch klar: Eins zu eins wirst du ihn nicht ersetzen.“
Schon in Cottbus zeigte die Mannschaft ohne Zoma Moral und drehte den Rückstand noch zum Remis. Auch wenn es lange Zeit nicht unbedingt danach aussah. Abwehrspieler Fynn Otto (24): „Natürlich war der Moment, in dem Momo raus ist, für jeden erst einmal eine Schrecksekunde. Man hat auch gesehen, dass uns das ein bisschen mitgenommen hat.“ Trotzdem ist nach dem Spiel auch klar: Ohne die Qualitäten des italienischen Nationalspielers wird es in den nächsten Spielen für den FCN bestimmt nicht einfacher.
Otto schickt aber gerade deswegen eine deutliche Ansage an die Konkurrenz: „Wir müssen jetzt einfach gucken, dass wir nicht nur von einem Spieler abhängig sind. Das sind wir auch nicht. Wir haben genug andere Stärken.“ Diese Stärken muss der Club jetzt ohne Zoma zeigen.
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