"37°: Durchstarten im Alter": Die "Wundertüte" macht's möglich
Der eine suchte im Alter nochmal eine Stelle, der andere rettete eine traditionsreiche Gaststätte, den Mittelpunkt eines ganzen Viertels.
Noch einmal durchstarten wollten sie beide.
Ein "37°"-Reportage blickt auf Menschen, die es noch einmal wissen wollen.
Der eine, Gunther Linges, suchte mit 77 noch einmal eine neue Stelle – und den Kontakt zu anderen Menschen.
Der andere, Jörg Daube, 65, Anwalt von Beruf, wollte nicht mit ansehen, wie sein Viertel starb.
Also zog er eine alte Traditionswirtschaft in Essen-Borbeck wieder hoch und machte ein Mehrzweck-Restaurant daraus.
Die Menschen, Nachbarn vor allem, sollten sich aktiv kennenlernen, nicht nur bei gehobenem Essen und Trinken.
Ob das geglückt ist, aber auch welche Hindernisse sich dem Projekt entgegenstellen, schildert die ZDF-Reihe 37° im Film von Katharina Gugel.
Der prägnasnte Titel: "Durchstarten im Alter".
"Es ist nie zu spät" dachten sich die beiden, jeder auf seine Weise.
Gunther Linges hatte bei seiner Stellensuche Glück, als er auf die Stellenanzeige der Gaststätte "Wundertüte" stieß.
Der Treffpunkt für Jung und Alt sowie für rege Kommunikation in der Nachbarschaft suchte Personal für Service, Küche und Gästeempfang.
Gunthers Wunsch – "Ich brauche den Kontakt zu den Menschen und will mich irgendwie noch einbringen in diese Gesellschaft" – fand Erfüllung durch den Anwalt und Immobilienbesitzer Daube, der zusammen mit seiner Frau neues Leben ins Viertel bringen wollte und daher ein Restaurant als lebendigen Kommunikationsraum erfand.
Als die Taverne in ihrer Immobilie in Essen-Borbeck coronabedingt aufgeben musste, entwickelten sie ihre Idee, "dass die Gäste nicht nur für sich sitzen und essen, sondern sich aktiv kennenlernen, und zwar über Generationen hinweg".
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.