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Gesundheit: Tabletten aus dem 3D-Drucker - Wie funktioniert das?

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Gesundheit: Tabletten aus dem 3D-Drucker - Wie funktioniert das?

Erdbeer-Vanille-Geschmack statt bitterer Pillen - schwer kranke Kinder bekommen in Oldenburg Medikamente aus dem 3D-Drucker.

Wie ist der Stand der Technik und wem kann sie helfen? Schwer kranke Kinder bekommen im Klinikum Oldenburg Tabletten aus dem 3D -Arzneimitteldrucker.

Nach Angaben der medizinischen Vorständin, Prof.

Andrea Morgner-Miehlke, gibt es in Deutschland bislang nur wenige Universitätskrankenhäuser, die diese Technik nutzen.

Die Deutsche Presse-Agentur hat sich das Gerät in der Apotheke des Klinikums angeschaut.

Was kann ein solcher Drucker? Das Gerät kann individuelle Arzneimittel herstellen.

Dosis, Konsistenz, Form, Größe und Geschmack können auf die Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen angepasst werden, wie der Leiter der Krankenhausapotheke, Kim Green, erklärte.

In Oldenburg werden derzeit Kautabletten hergestellt.

Die Apotheke plant zudem den Druck von Zäpfchen und sogenannten orodispersiblen Filmen.

Das sind Medikamente in Form von dünnen Blättchen, die auf die Zunge gelegt werden und sich dort auflösen.

Diese Arzneiform sei auch für Kleinkinder geeignet, erklärte Green.

Warum bekommen Kinder Tabletten aus dem Drucker? Für schwer erkrankte Kinder hat die neue Technik viele Vorteile.

Die Dosierung kann zum Beispiel auf das Körpergewicht angepasst werden.

Industriell hergestellte Medikamente gibt es für Kinder oft nicht in der passenden Dosierung, Tabletten müssen dann geteilt werden.

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