Radsport: Nach Vuelta-Sturz: Brüche bei Radstar Pogacar
Für Straßenrad-Weltmeister Tadej Pogacar dürfte die Saison gelaufen sein.
Er erleidet beim Vuelta-Sturz Brüche am Schlüsselbein und am Halswirbel - und muss operiert werden.
Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar hat bei seinem schweren Sturz auf der achten Etappe der Vuelta einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels erlitten.
Das teilte sein UAE-Teamarzt Adrian Rotunno nach einer Untersuchung im Krankenhaus mit.
Außerdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon. „Er wird eine Operation am Schlüsselbein benötigen.
Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund der bei einer Gehirnerschütterung gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zunächst zurückgestellt“, sagte Rotunno.
Saison wohl gelaufen Damit dürfte die Saison für Pogacar gelaufen sein.
Bei einem Schlüsselbeinbruch ist mit einer Pause von mindestens sechs Wochen zu rechnen.
Das WM-Straßenrennen wird am 27.
September in Montreal ausgetragen.
Pogacar war gut 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco kopfüber zu Fall gekommen und anschließend im Krankenwagen abtransportiert worden.
Der 27-Jährige war bis dahin auf dem besten Weg, erstmals die Vuelta zu gewinnen.
Nach drei Etappensiegen lag er vor der achten Etappe in der Gesamtwertung bereits 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas.
Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die Pogacar in seiner Siegerliste noch fehlt.
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