Mette-Marit: Krank und Epstein-Vergangenheit - Wird Ingrid Alexandra jetzt die heimliche Königin?
Oslo (Norwegen) – Plötzlich rücken Mutter und Tochter ins Zentrum der Norwegen-Monarchie. Mit dem Tod von König Harald (†89) am 28. August bestieg Haakon (53) den Thron. An seiner Seite stehen seine Tochter, Ingrid Alexandra (22) und seine Frau, Königin Mette‑Marit (53). Doch Letztere wird überschattet von familiären Belastungen, gesundheitlichen Herausforderungen und einer Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66).
Mette-Marits Ruf ist beschädigt: Die Norwegerin pflegte von 2011 bis 2014 eine Freundschaft mit Jeffrey Epstein und ihr schwammiger Umgang damit in der Öffentlichkeit hat die Norweger frustriert. 2013 verbrachte sie mehrere Tage auf Epsteins Anwesen in Palm Beach. In einem TV-Interview erklärte Mette-Marit im März 2026, Epstein habe sie „manipuliert und getäuscht“ . Für viele Zuschauer wirkte es, als würde sie sich rausreden.
Zudem wurde ihr Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby (29), im März wegen zweier Vergewaltigungen zu vier Jahren Haft verurteilt. Er befindet sich unter strengen Auflagen in U-Haft auf Schloss Skaugum und darf sein Heim nur mit elektronischer Fußfessel verlassen. Das Urteil ist aufgrund seiner Berufung bisher nicht rechtskräftig.
Schwere Startbedingungen für Norwegens neue Königin und die Frage: Kann Mette-Marit diese Rolle überhaupt ausfüllen? Auch ihre Gesundheit spielt eine Rolle: Am 17. Juni offenbarte der Palast, dass Mette-Marit eine Spenderlunge transplantiert bekommen hat. Während Norwegen um König Harald trauert und Haakon schnell in seine neue Rolle hineinwachsen muss, braucht sie selbst Zeit für Erholung und medizinische Nachsorge. Am 19. Juli sagte Haakon am Rande eines Events noch über Mette-Marit: „Es ist der Anfang eines ziemlich langen Weges, bis sie wieder ganz die Alte ist.“
Während sich ihre Mutter mit gesundheitlichen Problemen, der Epstein-Affäre und Skandalsohn Marius auseinandersetzen muss, startet Ingrid Alexandra ohne vergleichbare Altlasten in ihre neue Rolle als junge Kronprinzessin. Schon ihr Großvater König Harald setzte große Hoffnungen in seine Enkelin. Zu Lebzeiten sprach er in Interviews liebevoll über Ingrid Alexandra und lobte ihre Art, auf Menschen zuzugehen. In Norwegen gilt sie als bodenständig, empathisch und nahbar. Eigenschaften, die jetzt im krisengebeutelten Königshaus besonders gefragt sind.
Einen vollen Terminkalender wird Mette-Marit also erstmal nicht übernehmen können. Schon in den letzten beiden Tagen fiel auf: Tochter Ingrid Alexandra rückt neben Haakon in den Fokus. Bereits wenige Stunden nach dem Tod ihres Großvaters trat sie an der Seite ihres Vaters auf und übernahm wichtige Repräsentationsaufgaben. Laut Protokoll ist sie als neue Kronprinzessin die Stellvertreterin des Königs und steht ihm unterstützend zur Seite oder übernimmt seine Pflichten ganz, sollte er verhindert sein.
Während Königin Mette-Marit gezwungen ist, kürzerzutreten, könnte ihre Tochter für viele Norweger schon jetzt zur wichtigsten weiblichen Figur der Monarchie werden – die heimliche Königin von Norwegen.
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