Tötungsdelikt auf Einödhof: Selbstversorger erschossen: Polizeitaucher suchen Fluss ab
Nach dem gewaltsamen Tod eines Selbstversorgers im Unterallgäu gingen Taucher im Illerkanal und in der Iller Hinweisen nach.
Die Polizei hielt sich bedeckt, ob etwas gefunden wurde.
Mehr als sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Selbstversorgers auf einem Einödhof im Unterallgäu will sich die Polizei nicht zu möglichen neuen Erkenntnissen äußern.
Polizeitaucher hätten den Illerkanal und die Iller bei Altenstadt durchsucht, sagte ein Polizeisprecher.
Ob sie etwas Verwertbares fanden, wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht mitteilen.
Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ über den Einsatz berichtet.
Die größeren Suchmaßnahmen der Sonderkommission „Waldrand“ seien inzwischen abgeschlossen, berichtete der Sprecher von der Aktion am Donnerstag.
Zu den Hinweisen, die den Einsatz rechtfertigten, machte er keine Angaben.
Tatwaffe bleibt verschwunden Der 33-Jährige war am Karfreitag tot auf seinem Einödhof in Kunzach nahe dem Ort Bedernau in der Gemeinde Breitenbrunn gefunden worden.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wurde er in der Nacht auf den 1.
April mit einem Gewehr erschossen.
Am Tatort wurden Projektile sichergestellt, von der Tatwaffe fehlt bis heute jede Spur.
Möglicherweise wurde sie nach der Tat entsorgt.
Die Polizei geht davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten.
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