Samstag, 29. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Neue Studie - Herzrisiken zeigen sich deutlich früher als gedacht

Bild ·
Neue Studie - Herzrisiken zeigen sich deutlich früher als gedacht

Junge Erwachsene Anfang 20 gelten oft als weit entfernt von Herzinfarkt oder Schlaganfall. Doch bei vielen zeigen sich bereits Risikofaktoren, die auf spätere Herz-Kreislauf-Probleme hindeuten könnten. Das legt eine US-Studie mit 1283 Teilnehmern nahe, die im Schnitt 23 Jahre alt waren.

Die Forscher untersuchten zwischen 2021 und 2023 unter anderem Blutdruck, Gewicht, Cholesterin, Blutzucker und Nierenfunktion der Probanden. Zusätzlich überprüften sie per Ultraschall die Halsschlagader. Dabei wurde die sogenannte Intima-Media-Dicke (cIMT) gemessen, ein etablierter Marker für frühe Veränderungen der Arterien.

Die Teilnehmer wurden nach dem CKM-Modell eingeteilt. Das Konzept beschreibt das Zusammenspiel von Herz-, Nieren- und Stoffwechselrisiken. Zur Einstufung gehören Faktoren wie Übergewicht, ungünstige Blutzucker- oder Blutfettwerte sowie Bluthochdruck.

Das Ergebnis fiel deutlich aus: 40,2 Prozent der jungen Erwachsenen wurden der CKM-Stufe 1 zugeordnet (Übergewicht und Adipositas). 36,2 Prozent der Probanden waren auf Stufe 2, was bedeutet, dass sie zusätzliche Stoffwechselrisiken wie ungünstige Blutzucker- oder Blutfettwerte aufweisen. 2,8 Prozent fielen unter die Stufe 3. Hier gibt es Hinweise auf eine noch beschwerdefreie Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eine fortgeschrittene Nierenerkrankung.

Damit hatten rund acht von zehn Teilnehmern bereits Risikofaktoren für Gefäßschäden, Herzkrankheiten oder Nierenprobleme. Menschen mit einer manifesten Herz-Kreislauf-Erkrankung, also CKM-Stufe 4, wurden nicht in die Studie aufgenommen.

Mit steigender CKM-Stufe nahm auch die Dicke der Arterienwand zu. Die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader lieferte damit Hinweise auf frühe Gefäßveränderungen, noch bevor Herz-Kreislauf-Erkrankungen Beschwerden verursachen oder klinisch sichtbar werden.

Neben den medizinischen Untersuchungen erfassten die Wissenschaftler auch Angaben zu Ernährung, Schlaf , Bewegung und Tabakkonsum. Die untersuchte Gruppe bestand zu einem großen Teil aus jungen Erwachsenen aus sozial benachteiligten Familien und ethnischen Minderheiten in US-Großstädten.

Die Forscher weisen darauf hin, dass weitere Langzeitdaten aus möglichst vielen Bevölkerungsschichten nötig sind. Deshalb lassen sich die Ergebnisse nicht ohne Einschränkungen auf alle jungen Erwachsenen übertragen.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›