Noch 5000 Migranten in Exklave: Frontex soll Spanien in Ceuta helfen
Immer aggressiver wehren sich die Bewohner in der spanischen Exklave Ceuta gegen die 5000 verbliebenen Migranten aus Marokko. Weil die spanischen Behörden die Menschen nicht einfach abschieben dürfen, soll jetzt die EU-Grenzschutzbehörde Frontex helfen.
Die Regierung in Madrid hat die EU-Grenzschutzagentur Frontex um Hilfe bei der Bewältigung der Migrationskrise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta gebeten. Die Anfrage sei von Innenminister Fernando Grande-Marlaska an die Generaldirektorin für Migration und Innere Angelegenheiten der Kommission, Beate Gminder, gerichtet worden, hieß es auf der Internetseite der Regierungspressestelle in Madrid. Gminder habe diese Hilfe bereits am 21. August angeboten.
Die linke spanische Regierung steht nach einem Massenandrang Zehntausender Migranten nach Ceuta Ende Juli unter massivem Druck. Sie kann die verbliebenen Migranten aus rechtlichen Gründen nicht schnell abschieben, will sie aber auch nicht aufs Festland bringen, während Teile der Einheimischen gegen die Anwesenheit der Migranten zu rebellieren beginnen.
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