"Stufen jeden als Feind ein": Iran warnt Länder vor Teilnahme an Trumps Wirtschaftskrieg
Trump will das Mullah-Regime mit härteren Sanktionen überziehen. Nun versuchen die USA, Verbündete dafür zu gewinnen. Teheran kontert mit einer Gegendrohung. Jedes Land, das Washington beispringe, werde man als feindlich betrachten.
Teheran hat allen Länder, die sich am Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran beteiligen, mit ihrer Einstufung als "Feinde" gedroht. Der Leiter des nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohsen Rezaei, warnte im Staatsfernsehen alle Länder in der Region "und auf der ganzen Welt" davor, "sich dem von den USA geführten Wirtschaftskrieg anzuschließen". Sie würden dann vom Iran als "Feind" betrachtet.
US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran einen umfassenden "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran angekündigt. Es werde sich um "die vernichtendste Wirtschaftsoperation" aller Zeiten handeln, erklärte er. Zudem drohte Trump jedem Land, das den Iran unterstütze oder mit ihm Geschäfte mache, mit "enormen" Strafmaßnahmen.
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