Backnang: Kabel an Bahnstrecke beschädigt – Staatsschutz ermittelt
An einer Bahnstrecke nahe Backnang in Baden-Württemberg haben Unbekannte mehrere Kabel beschädigt. Wie ein Polizeisprecher dem SPIEGEL bestätigte, ermittelt die Fachinspektion Staatsschutz wegen des Verdachts der Sabotage.
Die Unbekannten verschafften sich laut einer Mitteilung am Sonntagnachmittag Zugang zu einem Betonschacht nahe den Gleisen zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach. Dort hätten sie mit Werkzeug mehrere Kabel durchtrennt. Nach Angaben des Sprechers waren sowohl Kabel der Bahn als auch ein Kabel eines Telekommunikationsanbieters betroffen.
Dadurch sei es zu Datenausfällen gekommen, die den Zugverkehr und die Internet- und Telefonversorgung in der Stadt nordöstlich von Stuttgart beeinträchtigt hätten. Im betroffenen Zugabschnitt hätten die Züge auf Sicht fahren müssen, sagte der Sprecher. Es sei zu Verspätungen gekommen. Inzwischen läuft der Verkehr wieder.
Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass die Kabel mutwillig durchtrennt wurden. Zwar könnten die Ermittler nicht ausschließen, dass an der Stelle Arbeiten stattgefunden haben – möglicherweise auch im Auftrag anderer Konzerne, deren Kabel dort verlegt sind. Die Bahn sei darüber aber nicht informiert gewesen, sagte der Polizeisprecher.
7 Min Zur Merkliste hinzufügen Internes Strategiepapier: So will die Bahn-Chefin das Baustellenchaos endlich in den Griff bekommen Von manager-magazin-Redakteur Michael Machatschke 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Notfallübung in Eisenbahntunnel: Wenn ein ICE brennt, kommuniziert die Leitstelle per Fax Von Birte Bredow 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Nun werden Zeugen gesucht, die auf den Feld- und Wanderwegen in der Gegend Verdächtiges beobachtet haben. Zudem bitten die Ermittler um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die etwa durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien.
Die Bahn hat immer wieder mit Sabotageakten an ihrem Steuerungsnetz zu tun. Kritiker werfen der Bahn vor, die dafür notwendigen Kabel nicht ausreichend zu schützen .
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel.