Krankheit im Job: Bleiben Sie krank zu Hause? So entscheiden Sie richtig
Trotz Erkältung arbeiten oder eine Krankschreibung holen? Ob Büro, Homeoffice oder Bett sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall und der Schwere ab.
Mit kratzendem Hals ins Büro oder trotz Kopfschmerzen im Homeoffice weiterarbeiten? Gerade in der Erkältungssaison stellt sich für viele die Frage, wann es besser ist, sich auszukurieren.
Doch nicht jedes Halskratzen bedeutet gleich, dass man arbeitsunfähig ist.
Entscheidend sind die Schwere der Beschwerden, das allgemeine Befinden und die Art der Tätigkeit.
Husten, Schnupfen oder Kopfschmerzen gehören gerade in den Herbst- und Wintermonaten für viele Beschäftigte zum Alltag.
Doch spätestens seit der Corona-Pandemie hat sich der Umgang mit Krankheitssymptomen am Arbeitsplatz verändert.
Wer hustet oder niest, denkt inzwischen häufiger auch an das Risiko, Kolleginnen und Kollegen anzustecken.
Gleichzeitig plagt viele Beschäftigte ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich krankmelden und ihre Kolleginnen und Kollegen zusätzliche Arbeit übernehmen müssen.
Doch wer sich krank zur Arbeit schleppt, tut damit weder sich selbst noch anderen einen Gefallen.
Der Körper braucht Zeit und Ruhe, um sich zu erholen.
Bei ansteckenden Infekten kommt zudem das Risiko hinzu, andere mit den Krankheitserregern anzustecken.
Wann sollte man besser zu Hause bleiben? Wer Fieber hat, sich deutlich abgeschlagen fühlt oder unter starken Kopf- und Gliederschmerzen leidet, sollte sich auskurieren, statt arbeiten zu gehen.
Auch bei ausgeprägtem Husten , Schwindel oder Kreislaufproblemen ist eine Pause sinnvoll.
Insbesondere bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten kann es riskant sein, trotz Krankheit weiterzuarbeiten.
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