2. Bundesliga: Greuther Fürth feiert „traumhaften Kapitän“ Klaus
Fürth holt den ersten Heimsieg der Saison und darf sich vor allem bei Kapitän Felix Klaus bedanken.
Dieser gibt sich zwar bescheiden.
Mitspieler und Trainer schwärmen aber.
Felix Klaus musste grinsen, als er auf den Papa angesprochen wurde.
Mit dem Doppelpack zum 2:0 (1:0)-Erfolg über Eintracht Braunschweig schoss der Stürmer seine SpVgg Greuther Fürth nicht nur zum ersten Heimsieg.
Er zog in einer Torjägerliste auch mit Vater Fred Klaus gleich - beide stehen in der 2.
Fußball-Bundesliga bei 44 Treffern.
Auf die Frage, was sich Klaus senior nun anhören darf, wiegelte der Junior am Sky-Mikrofon ab: „Ach, keine Ahnung.
Ich bin einfach nur überglücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben.“ In einem komplizierten Duell am Fürther Ronhof ließ Klaus die Gastgeber je einmal pro Halbzeit jubeln: Vor 11.235 Zuschauern zeigte er erst eine feine Bewegung im Strafraum und dann einen platzierten Abschluss (32.
Minute). „Ich glaube, das erste Tor war schon das Eintrittsgeld wert“, sagte Coach Heiko Vogel .
Nach der Pause erhöhte der 34-Jährige, als er aus spitzem Winkel den Ball mit Wucht über Torhüter Ron-Thorben Hoffmann ins Netz drosch (63.).
Bescheidener Torjäger Dies waren die Saisontore sechs und sieben für Klaus - der Kapitän erzielte von den insgesamt zwölf Fürther Saisontreffern damit mehr als die Hälfte. „Die letzten Wochen haben wir die Dinger nicht gemacht, und heute waren wir mal richtig kalt vor dem Tor“, meinte der Matchwinner.
Klaus versuchte, die Mannschaft in den Fokus zu rücken und gab etwa „ein Riesenlob an unsere Defensive“ weiter.
Die Spielvereinigung blieb in der Saison erstmals ohne Gegentor. „Das freut mich am meisten“, beteuerte der Routinier.
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