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Studie zeigt - Was die Wirkung eines Proteinshakes beeinflusst

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Studie zeigt - Was die Wirkung eines Proteinshakes beeinflusst

Ordentlich geschwitzt, jetzt ein Proteinshake, damit der Körper sich besser erholen und Muskeln aufbauen kann. Doch offenbar kann es sein, dass dieser gar nicht wie gewünscht wirkt, wenn der Körper viel Wasser verloren hat. Darauf deutet eine wissenschaftliche Untersuchung hin. Fass mir den Artikel zusammen

Wissenschaftler der Beijing Sport University haben das Blut von 13 gesunden Männern untersucht, nachdem sie trainiert und einen Proteinshake getrunken hatten. Dabei stellten sie Veränderungen bei den Eiweißbausteinen im Blut fest. Diese Eiweißbausteine heißen Aminosäuren. Der Körper braucht sie unter anderem, um Muskelgewebe aufzubauen und zu reparieren.

Für die im Fachmagazin „Nutrients“ veröffentlichte Studie absolvierten die Teilnehmer, die im Schnitt 23 Jahre alt waren, an drei verschiedenen Tagen Trainingseinheiten auf dem Laufband. Einmal durften sie dabei nichts trinken. Bei den anderen beiden Versuchen bekamen sie entweder die Hälfte oder die gesamte Flüssigkeitsmenge zurück, die sie zuvor durchs Schwitzen verloren hatten.

Nach jedem Training tranken die Männer einen Shake aus 45 Gramm Whey-Protein und 450 Millilitern Wasser. Whey ist Molkenprotein und liefert viele Aminosäuren. In den folgenden zwei Stunden nahmen die Forscher mehrmals Blutproben und prüften, wie sich die Aminosäurewerte veränderten. Wie Trinken nach dem Training Protein nutzt

Hatten die Männer beim Sport rund 2,2 Prozent ihres Körpergewichts an Flüssigkeit verloren und dies nicht durch Wassertrinken ausgeglichen, machte sich das im Blut bemerkbar. Die Werte mehrerer Aminosäuren waren eine Stunde, nachdem sie den Shake getrunken hatten, niedriger. Unterschiede zeigten sich über den Beobachtungszeitraum unter anderem bei den Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Glutamin, bei Valin dagegen nicht.

Ob die Männer den Flüssigkeitsverlust halb oder ganz ausglichen, machte statistisch keinen Unterschied. Das könnte darauf hindeuten, dass schon ein bisschen Wassertrinken ausreicht, damit die Aminosäuren aus dem Proteinshake schnell ins Blut gelangen. Wie viel Wasser dafür mindestens nötig ist, zeigt die Studie aber nicht. Was sollte ich als Nächstes lesen?

Allerdings gibt es einige Punkte, die die Aussagekraft der Studie einschränken. Die Teilnehmerzahl war klein und es wurden nur junge und gesunde Männer untersucht. Unklar ist daher, ob ähnliche Experimente mit älteren und vorerkrankten Menschen sowie Frauen zu den gleichen Ergebnissen führen würden. Auch untersuchten die Forscher nicht direkt, was bei Verdauung und Aufnahme im Darm passierte. Möglich ist deshalb auch, dass die Aminosäuren nur langsamer ins Blut gelangten. Die Messungen endeten bereits nach zwei Stunden. Ob ein starker Flüssigkeitsverlust tatsächlich Muskelaufbau oder Regeneration bremst, bleibt offen.

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