Trump äußert sich zum Urteil - Golf-Star Woods 5 Jahre ohne Führerschein
Sechs Monate nach seinem schweren Crash in Florida steht die Strafe für den Golf -Superstar fest: Tiger Woods darf fünf Jahre lang nicht selbst Auto fahren! Das zuständige Bezirksgericht in Martin County (Florida) entzog dem 15-maligen Major-Sieger die Fahrerlaubnis. Ins Gefängnis muss Woods dagegen nicht.
Der Golf-Gigant hatte sich zuvor wegen rücksichtslosen Fahrens und der Verweigerung eines Urintests schuldig bekannt. Ursprünglich war ihm auch Fahren unter Alkoholeinfluss vorgeworfen worden. Dieser Vorwurf wurde im Rahmen einer Vereinbarung auf rücksichtsloses Fahren reduziert. Zusätzlich muss Woods 1500 US-Dollar Geldstrafe zahlen. Vor Gericht sagte der Golf-Superstar nichts zu seiner Verteidigung, akzeptierte die Strafe – und beendete damit das Verfahren.
Prominente Rückendeckung bekam Woods aus dem Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das Urteil als „sehr fair“. Bei Woods sei kein Alkohol festgestellt worden. Stattdessen verwies Trump auf dessen Einnahme von Schmerzmitteln. Trump: „Es ist eine schwierige Sache, wenn man ein Schmerzmittel nimmt, weil man Schmerzen hat, enorme Schmerzen, und dann ein Problem bekommt, weil man positiv getestet wird.“
Trump und Woods sind seit Jahren befreundet. Der US-Präsident schob noch einen persönlichen Rat hinterher: „Ich nehme an, er wird sich jetzt von jemandem fahren lassen. Das habe ich ihm schon vor langer Zeit gesagt.“
Und Woods kam zum Gerichtstermin nicht allein. An seiner Seite: Vanessa Trump, ehemalige Schwiegertochter des US-Präsidenten und Woods' Freundin. Während der Anhörung saß sie hinter ihm. Nach dem Termin verließ Woods das Gerichtsgebäude – erneut ohne ein Wort zu sagen.
Doch wie kam es überhaupt zu dem folgenschweren Crash? Woods hatte seine juristische Strategie vor dem Gerichtstermin geändert. Zunächst hatte der 50-Jährige auf seiner Unschuld beharrt. Dann die Kehrtwende.
Rückblick: Nach seinem Unfall im März wurde Woods angeklagt – wegen Fahruntüchtigkeit und weil er einen Urintest verweigert hatte. Nach übereinstimmenden Medienberichten schilderte Woods bei seiner Vernehmung den dramatischen Moment selbst: Er habe kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender wechseln wollen. Dann ging alles ganz schnell.
Sein Geländewagen geriet auf den Anhänger eines anderen Fahrzeugs, streifte ihn – und überschlug sich! Ein Atemalkoholtest ergab anschließend einen Promillewert von 0,0. Jetzt Quittung: fünf Jahre Führerschein weg. Für einen Mann, der auf dem Golfplatz wie kaum ein anderer weiß, wohin der Ball fliegen soll, heißt es auf der Straße künftig erst einmal: Hinten einsteigen!
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