Saisonstart: Elversberg feiert Traumstart beim 3:2 gegen Leverkusen
Elversberg spielt an einem historischen Tag für das Fußball-Saarland groß auf.
Leverkusen erlebt beim Bundesliga-Debüt seines neuen Trainers Carles Martínez eine Blamage.
Die SV Elversberg hat gegen Bayer Leverkusen eine furiose Bundesliga-Premiere hingelegt.
Der Neuling aus der 13.000-Einwohner-Gemeinde im Saarland feierte in der Stadion-Baustelle an der Kaiserlinde einen 3:2 (2:0)-Erfolg und spielte den Favoriten mit seinem neuen Trainer Carles Martínez dabei zeitweise schwindelig.
9.307 Zuschauer staunten über das freche Team von Chefcoach Vincent Wagner.
Lukas Petkov (8.
Minute) und Cole Campbell (9.) sorgten für einen Blitzstart des Aufsteigers.
David Mokwa legte keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff mit dem 3:0 nach; Patrik Schick (77.) und Christian Kofane (90.+1) ließen mit ihren späten Toren die Hausherren am Ende noch zittern.
Diaby noch nicht dabei Die „Reise zum Mars“, wie Wagner das bevorstehende Abenteuer im Oberhaus gerne bezeichnet, begann „Die Elv“ mit Bayer-Leihgabe Francis Onyeka in der Startelf.
Die Saarländer sind der 59.
Verein, der es jemals in die Bundesliga geschafft hat.
Die Gäste hatten sich am kleinsten Standort im Oberhaus - wie es erst mal alle Mannschaften tun müssen - in einem Container umgezogen.
Ohne Verkaufskandidat Robert Andrich und ohne den aus Saudi-Arabien zurückerwarteten französischen Flügelspieler Moussa Diaby, dessen Verpflichtung noch nicht offiziell ist, ging Leverkusen die neue Spielzeit an.
Der portugiesische 30-Millionen-Euro-Neuzugang Afonso Moreira lief von Anfang an auf, ging aber wie fast alle seine Kollegen unter.
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