Landtagswahl: Wie geht es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt weiter?
Spätestens 30 Tage nach der Wahl muss der neue Landtag erstmals tagen.
Was passiert dann, und wie läuft die Wahl des Ministerpräsidenten ab? Der neue Landtag in Sachsen-Anhalt startet in eine fünfjährige Wahlperiode.
Seine erste Sitzung muss spätestens am 30.
Tag nach der Wahl stattfinden, das ist der 6.
Oktober.
Einberufen wird sie vom noch amtierenden Landtagspräsidenten Gunnar Schellenberger (CDU).
Mit dem Zusammentritt des neuen Parlaments in Magdeburg endet die Wahlperiode des vorherigen Landtags, ebenso enden die Amtszeiten der Minister und des Regierungschefs.
Sie alle sind aber laut Verfassung verpflichtet, die Geschäfte weiterzuführen, bis die Nachfolger übernehmen.
Alle Namen werden aufgerufen Die erste Sitzung wird vom Alterspräsidenten eröffnet, das ist der oder die am längsten im Landtag vertretene Abgeordnete.
Er oder sie leitet die Sitzung, bis ein neuer Landtagspräsident gewählt ist.
Laut Geschäftsordnung benennt der Alterspräsident zwei Abgeordnete, mit denen er einen vorläufigen Sitzungsvorstand bildet.
Er stellt die Beschlussfähigkeit fest, indem er einzeln alle Namen aufruft.
Anschließend lässt er den Landtagspräsidenten wählen.
2021 war der CDU -Abgeordnete Detlef Gürth Alterspräsident, als dienstältestes Mitglied des Landtags, dem er durchgängig seit Oktober 1990 angehörte.
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