AfD auf Partnersuche: Sepp Müller: CDU bleibt bei Oppositionskurs
Wie kann die AfD die Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt übernehmen, wenn niemand mit ihr koalieren will? Spitzenkandidat Siegmund wirbt um die CDU, doch deren Landesvorsitzender in spe, Müller, weist die Avancen zurück.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller hat ein erneutes Gesprächsangebot der AfD zur Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt abgelehnt. Man habe beschlossen, dass man nach der Niederlage bei der Landtagswahl in die Opposition gehe und nicht für eine Regierungsbildung zur Verfügung stehe, sagte Müller in der Sendung "Fakt ist" im MDR.
Die AfD habe eine Alleinregierung gewollt, betonte Müller. "Das kriegen sie jetzt augenscheinlich nicht hin." Vor der Wahl habe die AfD die CDU beschimpft, nun wundere sie sich, dass man nicht mitmache, so Müller, der stellvertretender Fraktionschef der Union im Bundestag ist und neuer CDU-Landesvorsitzer in Sachsen-Anhalt werden möchte.
AfD-Ministerpräsidentenkandidat Ulrich Siegmund hatte Müller in der Sendung erneut ein Gespräch zur Regierungsbildung angeboten. "Würden Sie mit mir gemeinsam sich an einen Tisch setzen?", fragte Siegmund Müller in der Sendung mehrfach. "Würden Sie mit mir sprechen?" Müller entgegnete, die AfD habe den Regierungsbildungsauftrag.
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