Action Day: Frankfurter Zeil - zehn Ermittlungsverfahren nach Kontrollen
Bei einem gezielten Einsatz auf der Frankfurter Zeil hat die Polizei insgesamt 213 Personen kontrolliert.
Das Ziel: mehr Sicherheit auf der Einkaufsmeile.
Polizei und Innenministerium ziehen Bilanz.
Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag haben mehr als 100 Einsatzkräfte der Polizei gezielte Kontrollen im Bereich der Frankfurter Zeil durchgeführt.
Dabei seien unter anderem zehn Ermittlungsverfahren eingeleitet und fünf Platzverweise erteilt worden, wie die Polizei mitteilte.
Laut hessischem Innenministerium wurden insgesamt 213 Personen kontrolliert und 78 Ordnungswidrigkeiten festgestellt.
Primär kontrollierte die Polizei nach eigenen Angaben größere Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die durch provokantes und aggressives Verhalten auffielen.
Auch die Einhaltung des Jugendschutzes sollte gewährleistet werden.
Bei den Ermittlungsverfahren gehe es unter anderem um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz und gegen das Aufenthaltsgesetz.
Zudem stellte die Polizei nach eigenen Angaben mehrere Pfeffersprays, eine Pfefferpistole und einen Schlagstock sicher.
Bei mobilen Kontrollen seien darüber hinaus Ordnungswidrigkeiten wegen Verkehrsverstößen, insbesondere in Zusammenhang mit E-Scootern, geahndet worden.
Eine Person habe nach einem Platzverweis Widerstand geleistet und die Beamten beleidigt - eine Anzeige sei erstattet worden. „Die Zeil darf kein rechtsfreier Raum sein“ Die gezielten Kontrollen auf der Frankfurter Zeil fanden bereits zum 11.
Mal im Rahmen der sogenannten Action Days statt.
Ziel der seit November 2025 regelmäßig durchgeführten Maßnahmen sei es, für mehr Sicherheit auf der Frankfurter Einkaufsmeile zu sorgen. „Die Zeil darf kein rechtsfreier Raum sein.
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