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"Bringen Sohn des Volkes zurück": Staatsbegräbnis für umstrittenen ukrainischen Nationalisten

n-tv ·
"Bringen Sohn des Volkes zurück": Staatsbegräbnis für umstrittenen ukrainischen Nationalisten

Der ukrainische Nationalistenchef Jewhen Konowalez wird posthum mit einem Staatsbegräbnis geehrt. Die Ukrainischen Nationalisten sind nicht unumstritten, ihre Ehrung sorgte bereits in der Vergangenheit für heftige Kritik. Kiew plant weitere ehrenvolle Neubestattungen.

Die Gebeine des 1938 ermordeten umstrittenen ukrainischen Nationalistenführers Jewhen Konowalez sind in die Ukraine überführt und mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt worden. "Wir bringen einen herausragenden Sohn des ukrainischen Volkes nach Hause zurück", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Zeremonie auf einem Militärfriedhof unweit der Hauptstadt Kiew. Mit Konowalez habe die Ukraine einen Teil ihrer selbst, ihrer Erinnerung und ihrer nationalen Geschichte zurückgeholt.

An der feierlichen Beisetzung mit militärischen Ehren nahmen auch Ministerpräsident Serhij Korezkyj, Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk, Armeechef Mychajlo Drapatyj und weitere ukrainische Politiker teil.

Konowalez wurde 1891 in Österreich-Ungarn in der heutigen Westukraine geboren. Als österreichischer Soldat kämpfte er im Ersten Weltkrieg und beteiligte sich nach seiner russischen Kriegsgefangenschaft am Aufbau des 1920 gescheiterten ersten ukrainischen Staats.

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