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Streaming-Fußballer packt aus - „Mannschaftskollegen waren im Puff!“

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Streaming-Fußballer packt aus - „Mannschaftskollegen waren im Puff!“

Ex-Drittliga-Spieler Niklas-Wilson Sommer hat sich für ein Leben in der Öffentlichkeit entschieden. In einem Tiktok-Video rechnet er mit seinen Ex-Kollegen ab und beklagt, dass er oft aufgrund seiner Streamtätigkeiten mit zweierlei Maß bewertet wurde.

In einem Tiktok-Video vom Donnerstag nimmt der ehemalige Mannheimer kein Blatt vor dem Mund. Ohne Namen zu nennen, packt er vor laufender Kamera über die Freizeitaktivitäten seiner Ex-Mitspieler aus.

Sommer : „Die Kollegen waren in der Staden ‚alken’, waren abends im Casino, in irgendeiner Shisha-Bar, im Puff. All diese Sachen habe ich nicht gemacht. Ich saß zu Hause auf meinem Arsch und habe gestreamt. Weil es meine Freizeit war. Ich habe für mich entschieden, dass ich in meiner Freizeit die Nebenaktivität nutze, wo ich zu Hause bin und streame.“

Dies macht er sogar sehr erfolgreich – auch finanziell, wie er frank und frei zugibt. Sommer: „Ich bin einfach transparenter, mit dem, was ich in meiner Freizeit mache. Und dann kommt das i-Tüpfelchen. Ich hatte das Glück und das Privileg, mit dem Ganzen Geld zu verdienen. Ja, es ist auch kein Geheimnis, dass ich mit dem ganzen rechts/links viel mehr Geld verdiene als mit dem Fußball. Nichtsdestotrotz habe ich genau das Gleiche gemacht wie meine Mitspieler – beim Training, beim Spiel.“

Auf Twitch oder Instagram hat er über eine Mio. Follower. Auch auf Tiktok oder YouTube ist „Willy“ (so sein Spitzname) aktiv.

Sein öffentliches Leben hat auch dafür gesorgt, dass seine Leistungen oft kritischer als die seiner Mitspieler gesehen wurden. Sommer: „Der Punkt ist bei mir gewesen, weil ich gestreamt habe, hat man das sehr oft als Grund für schlechte Leistungen genommen. Da kommt für mich dann die Denkweise: Das waren Leute, die die Welt eh nur schwarz-weiß sehen. Weil das ist sehr einfach zu erklären. Wenn ich ein gutes Spiel gemacht habe, war das gute Spiel nicht, weil ich streame, sondern weil es einfach ein gutes Spiel war. Habe ich ein schlechtes Spiel gemacht, war das Streamen das Problem.“

Sommer spielte in der 3. Liga für die SG Sonnenhof-Großaspach und nach einer Station in der Slowakei für Waldhof Mannheim. Anschließend war er in der 2. Mannschaft des 1. FC Nürnberg aktiv, bevor er sich nach einer anderthalbjährigen Pause der 2. Mannschaft des FC Ingolstadt anschloss. Dort ist er spielender Co-Trainer von Chef-Coach Kevin Ulrich (30).

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