Extreme Hitze, Dürre, Fluten: El Niño könnte die Welt monatelang so schlimm wie nie plagen
Während es das Wetter in Deutschland in den kommenden Monaten wohl nicht so stark beeinflussen wird, kann es in anderen Teilen der Welt durch El Niño zu heftigen Hitzewellen kommen. Einige Faktoren weisen bereits darauf hin. Experten halten sogar ein besonders extremes Szenario für möglich.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnt vor einer teils bereits spürbaren und außergewöhnlich starken Ausprägung des Wetterphänomens El Niño. Die Welt müsse sich auf regional extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen in den kommenden Monaten einstellen, sagte WMO-Chefin Celeste Saulo in Genf.
Die Temperaturen im tropischen Teil des Pazifischen Ozeans, die das Weltwetter stark beeinflussen, seien schon außergewöhnlich hoch. "Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte der El Niño stärker ausfallen als alles, was wir seit Beginn unserer Beobachtungen verzeichnet haben - und damit buchstäblich außerhalb der Skalen liegen, die wir in den letzten vier Jahrzehnten verwendet haben", sagte sie.
Der Höhepunkt wird um die Jahreswende erwartet. Vereinzelt seien regional schon Auswirkungen wie stärkere Trockenheit oder heftige Niederschläge zu sehen. Die Hitzewellen in Europa in diesem Sommer hätten aber mit dem El Niño nichts zu tun gehabt, betonte Saulo.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.