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Kaliforniens berühmte Küstenstraße: Abschnitt des Highway 1 wegen Bränden gesperrt

Der Spiegel ·
Kaliforniens berühmte Küstenstraße: Abschnitt des Highway 1 wegen Bränden gesperrt

Eine Reise entlang des Highway 1 zählt zu den legendären Roadtrips in den USA. Doch aktuell ist ein Abschnitt der berühmten Küstenstraßen im Westen des Langes gesperrt. Grund dafür ist die Bekämpfung zweier Feuer in der Nähe, wie es von offizieller Behördenseite heißt.

Der inzwischen rund 70 Kilometer lange betroffene Abschnitt an der Pazifikküste liegt rund 250 Kilometer südlich von San Francisco. Am Freitag war die Sperrzone vergrößert worden. Der Küstenstreifen in der Big-Sur-Region ist wegen spektakulärer Aussichtspunkte bekannt. Die Sperrung beeinträchtigt insofern Einheimische wie auch Touristinnen und Touristen.

Geschäfte in der Region hätten wegen der Brände geschlossen, berichtete die Zeitung «San Francisco Chronicle». Auch das Hotel- und Gastgewerbe sei betroffen – ausgerechnet in einem der umsatzstärksten Monate. Feuerwehrleute versuchten dem Bericht zufolge, mit kontrollierten Abbrennarbeiten Brandschneisen zu vergrößern, um Häuser und Geschäfte des Highway-1-Korridors zu schützen.

Vor wenigen Tagen hatte es bereits im äußersten Westen des US-Bundesstaats Nevada gebrannt , unweit der Grenze zu Kalifornien und in unmittelbarer Nähe zur Casino-Stadt Reno. Wegen der schweren Brände hatten die Behörden 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Die Flammen in einer hügeligen Region am Rand der Großstadt Reno hatten sich schnell auf eine Fläche von mehr als 6000 Hektar ausgebreitet.

Verheerende Waldbrände hat es diesen Sommer auch in Europa gegeben. In Frankreich brannten insgesamt knapp 100.000 Hektar Vegetation ab, ein historischer Höchstwert. Nach mehreren Hitzewellen waren die Wälder extrem ausgetrocknet.

Das größte Feuer wütete an der Atlantikküste: Dort vernichtete ein riesiger Waldbrand ab Mitte Juli etwa 42.000 Hektar Vegetation. Am schwersten betroffen ist das Dorf Le Porge, in dem 183 von 250 Wohnhäusern zerstört wurden. Die bei Urlaubern beliebte Halbinsel Cap Ferret und zahlreiche weitere Orte wurden wegen der Brände evakuiert .

7 Min Zur Merkliste hinzufügen Regionale Livedaten: Ist das nur ein Hitzetag oder doch schon Klimawandel? 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Waldbrände in Indonesien: Wie ein jugendlicher Superman gegen die Flammen kämpft 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Drei Wochen nach dem Ende des größten Flächenbrands in Frankreich seit Jahrzehnten schätzen die Versicherer die Kosten für die landesweiten Brandschäden auf eine halbe Milliarde Euro. Etwa 25.000 Schadensfälle seien bislang verzeichnet, teilte der Verband der französischen Versicherer am Freitag mit. Etwa 21.000 davon beträfen das Eigentum von Privatpersonen.

Etwa 3000 Unternehmer, Landwirte und Handwerker meldeten ebenfalls Schäden. Gut die Hälfte der Fälle betrifft Umsatz- oder Gewinnverluste, unter anderem im Tourismus. Allein diese Schäden werden bislang auf etwa 30 Millionen Euro geschätzt.

Lesen Sie hier weiter: Hitze ohne Ende und verheerende Waldbrände – also lieber nicht mehr in den Sommerurlaub nach Italien, Frankreich oder Spanien? Ein Tourismusforscher über Entscheidungen, die Urlauberinnen und Urlauber treffen müssen .

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel.

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